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Methan tritt aus ehemaliger Mülldeponie bei Deggendorf aus | BR24

© pa/dpa/Paul Zinken

Symbolbild: Gas-Warnschild

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    Methan tritt aus ehemaliger Mülldeponie bei Deggendorf aus

    An der früheren Mülldeponie Mietraching bei Deggendorf bildet sich Methangas. Die Anlage muss saniert werden. In den angrenzenden Wohngebäuden müssen vorsorglich Gaswarnanlagen installiert werden.

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    Methan kann mit Luftsauerstoff unter Umständen ein zündfähiges Gasgemisch bilden. Auf der ehemaligen Mülldeponie am Fuß des Berges Rusel werden nun fünf Bioreaktoren errichtet. Sie bestehen aus Betonschachtringen mit einem Durchmesser von drei Metern und ragen rund 1,30 Meter aus dem Boden heraus. Ein Bodenaustausch sei jedoch nicht notwendig. Das gab die Stadt Deggendorf am Donnerstagabend bekannt.

    Gasausbreitung soll minimiert werden

    Die großen senkrechten Röhren der Bioreaktoren sind mit einem Filter gefüllt. Durch diesen wird das Methangas bakteriell zu Kohlenstoffdioxid umgewandelt. Durch den Einbau der Bioreaktoren soll zudem die horizontale Gasausbreitung minimiert werden. In den unmittelbar an die Deponie angrenzenden Wohngebäuden müssen vorsorglich Gaswarnanlagen installiert werden. Sie funktionieren ähnlich wie Rauchwarnmelder und schlagen bei zu hoher Gaskonzentration an.

    Der Einbau der Bioreaktoren und der Warnanlagen soll noch in diesem Jahr erfolgen. Über die Kosten der Deponiesanierung in Mietraching machte die Stadt keine Angaben.