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Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke und der mittelfränkische Polizeipräsident Roman Fertinger bei der Pressekonferenz in Nürnberg.
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Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke und der mittelfränkische Polizeipräsident Roman Fertinger bei der Pressekonferenz in Nürnberg.

Nach den Messerattacken auf drei Frauen in Nürnberg hatte die Polizei gestern Vormittag einen Tatverdächtigen festgenommen. Die Ermittler fanden bei dem 38-Jährigen ein Messer, auf dem sich DNA der Opfer befand. Der Verdächtige sagt zu den Anschuldigungen bislang nichts.

Vorwurf: Versuchter Mord in drei Fällen

Der Mann befindet sich seit Samstagnachmittag in Untersuchungshaft. Es bestehe der dringende Tatverdacht des dreifachen versuchten Mordes, sagte Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke auf der Pressekonferenz der Ermittler in Nürnberg.

Vorstrafe wegen Vergewaltigung

Es handelt sich um einen gebürtigen Thüringer, der sich längere Zeit in Berlin, aber auch mehrere Mal kurz in Nürnberg aufgehalten haben soll. Er hat den Ermittlern zufolge keinen festen Wohnsitz und ist mehrfach vorbestraft - u.a. wegen einer Vergewaltigung als Jugendlicher. Außerdem wegen Raubes, Beleidigung, Betruges oder Brandstiftung.