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Messerattacke in Nürnberg: Haftbefehl erlassen | BR24

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Gegen den mutmaßlichen Messerstecher von Nürnberg ist Haftbefehl erlassen worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Der 38-Jährige soll vergangene Woche drei Frauen niedergestochen haben.

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Messerattacke in Nürnberg: Haftbefehl erlassen

Gegen den mutmaßlichen Messerstecher von Nürnberg ist Haftbefehl wegen versuchten Mordes in drei Fällen erlassen worden. Das bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Antje Gabriels-Gorsolke.

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Ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg hat gegen den mutmaßlichen Täter der Messerattacken im Nürnberger Stadtteil St. Johannis Haftbefehl wegen dringenden Verdachts des versuchten Mordes in drei Fällen erlassen (20.12.18). Der Beschuldigte macht weiterhin keine Angaben.

Nach Angaben der Staatanwaltschaft Nürnberg-Fürth ist der 38-Jährige dringend verdächtig, am Donnerstagabend vor einer Woche drei Frauen unvermittelt mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Er wurde am Morgen darauf festgenommen.

Seit Freitag in U-Haft

Der mutmaßliche Täter sitzt in U-Haft aufgrund des Diebstahls mit Waffen. Der Haftbefehl lautet aber jetzt auf versuchten Mord in drei Fällen. Der 38-Jährige gebürtige Sachsen-Anhaltiner soll vor einer Woche drei Frauen im Alter von 26, 34 und 56 Jahren niedergestochen haben. Die Opfer wurden am Oberkörper schwer verletzt - zwei der Frauen waren zeitweise in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter sitzt seit vergangenem Freitag in U-Haft, nachdem eine Polizeistreife den mehrfach vorbestraften Mann ohne festen Wohnsitz in der Nähe der Tatorte im Stadtteil St. Johannis in Gewahrsam genommen hat.

"Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg am 19.12.2018 einen neuen Haftbefehl erlassen, in dem dem Beschuldigten neben dem Diebstahl mit Waffen auch versuchter Mord in drei Fällen, jeweils mit gefährlicher Körperverletzung zur Last gelegt wird." Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth

Der neue Haftbefehl wurde dem Beschuldigten am 20.12.2018 eröffnet. Er erhielt Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen zu äußern, machte aber wie bisher von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Ein Tatmotiv ist weiterhin nicht erkennbar.

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