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Messerangreifer in Nürnberg wegen versuchten Mordes vor Gericht | BR24

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Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth muss sich ein 26-Jähriger wegen versuchten Mordes verantworten. Die Staatsanwaltschaft geht aber davon aus, dass der Berufslose unter einer paranoiden Schizophrenie leidet und deshalb zur Tatzeit schuldunfähig war.

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Messerangreifer in Nürnberg wegen versuchten Mordes vor Gericht

Er soll auf der Straße eine Frau mit einem Messer angegriffen haben – deshalb muss sich ein Mann nun vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wegen versuchten Mordes verantworten. Der 26-Jährige gilt als nicht schuldfähig.

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Im Februar dieses Jahres soll ein 26-Jähriger Mann in der Fürther Straße in Nürnberg völlig unvermittelt eine Passantin mit dem Messer attackiert haben. Deshalb steht er nun wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Die Staatsanwaltschaft geht allerdings davon aus, dass der Berufslose unter einer paranoiden Schizophrenie leidet und deswegen zur Tatzeit schuldunfähig war.

Frau wurde an der Leber verletzt

Den Ermittlungen zufolge war die 21-Jährige am frühen Sonntagmorgen mit einer weiteren jungen Frau unterwegs. Als die beiden an dem Mann vorbeigingen, stach er die 21-Jährige mit dem Messer in den Oberkörper. Sie wurde an der Leber verletzt.

100 Polizisten suchten Angreifer

Unmittelbar danach wurde der 26-Jährige von der Begleiterin des Opfers gegen die Hauswand gedrückt, konnte aber flüchten. Die Polizei suchte im Anschluss mit 100 Beamten nach dem Mann und fasste ihn wenige Stunden später. Derzeit ist der Mann in einer Psychiatrie untergebracht. Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil wird am kommenden Freitag (06.12.19) erwartet.