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Memmingens Oberbürgermeister: Corona-Zahlen sind Alarmsignal | BR24

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Der Memminger Oberbürgermeister Manfred Schilder (CSU) äußerte sich besorgt über das Infektionsgeschehen in seiner Stadt. Im Interview mit Bayern 2 bat er um Verständnis für die jetzt notwendigen Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

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Memmingens Oberbürgermeister: Corona-Zahlen sind Alarmsignal

Der Memminger Oberbürgermeister Manfred Schilder (CSU) äußerte sich besorgt über das Infektionsgeschehen in seiner Stadt. Im Interview mit Bayern 2 bat er für Verständnis für die jetzt notwendigen Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

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Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder (CSU) hat sich besorgt über steigenden Corona-Zahlen in seiner Stadt geäußert.

"Memmingen hat 44.000 Einwohner. Das bedeutet - heruntergebrochen auf unsere Zahl der Einwohner - sind wir bereits mit 26 Neuinfektionen über diesem kritischen Wert von 50. Das ist jetzt absolut betrachtet nicht viel, aber dennoch ein Alarmsignal." Manfred Schilder

Schilder: Präsenzunterricht aufrechterhalten

Der Memminger Oberbürgermeister betonte die Wichtigkeit, möglichst den Präsenzunterricht sowie den normalen Betrieb in den Schulen und Kitas aufrechtzuerhalten:

"Das ist mir persönlich sehr, sehr wichtig. Von daher versuchen wir auch die Einschränkungen in den Schulen so gering wie möglich zu halten." Manfred Schilder

Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar

Manfred Schilder wiederholte erneut, dass er keine Erklärung dafür habe, warum das Infektionsgeschehen in Memmingen derzeit so hoch sei. Man wisse zwar, dass der größte Teil der Neuinfektionen im familiären Bereich stattgefunden hat, insgesamt, sie das Infektionsgeschehen aber nicht klar eingrenzbar, so Schilder.

Sechs Corona-Hotspots in Bayern

In Bayern gibt es derzeit sechs Corona-Hotspots – Orte also, an denen die sogenannte 7-Tage-Inzidenz auf über 50 gestiegen ist. Am Montag wurde bekannt, dass neben München auch das Berchtesgadener Land den kritischen Grenzwert gerissen hat. Zuvor war neben Memmingen schon in Rosenheim und den Landkreisen Regen und Fürstenfeldbruck die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten worden.

Von den größten Städten in Bayern ist möglicherweise bald auch Augsburg betroffen. Hier liegt der Inzidenzwert bei 49. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass der Schwellenwert von 50 spätestens am Mittwoch überschritten wird.

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