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Melanie Huml: Pflegende in Entscheidungen miteinbeziehen | BR24

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Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml will ein Gremium ins Leben rufen, das dem Pflegepersonal mehr Mitsprache verschafft, den Beruf attraktiver machen und die Qualität verbessern soll: die Vereinigung der Pflegenden in Bayern.

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Melanie Huml: Pflegende in Entscheidungen miteinbeziehen

Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml will ein Gremium ins Leben rufen, das dem Pflegepersonal mehr Mitsprache verschafft, den Beruf attraktiver machen und die Qualität verbessern soll: die Vereinigung der Pflegenden in Bayern.

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In Nürnberg wird heute die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) gegründet. Sie soll eine Vertretung für alle Pflegenden in Bayern sein, sagte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) im Interview mit der Bayern 2-radioWelt:

"Es können dort diejenigen, die eine [...] Ausbildung im Pflegeberuf gemacht haben, Mitglied werden. Es ist so, dass wir vom Freistaat Bayern her bei allen Themen, die Pflege betreffen, dann auch die Vereinigung miteinbeziehen werden."

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts habe die Vereinigung der Pflegenden die gleiche Rechtsform, wie zum Beispiel die Ärzte- oder Apothekerkammer, so Huml weiter. Es ginge dabei auch um Gesetzgebungsverfahren und den Bereich der Fort- und Weiterbildung.

Der Pflege-Misere entgegentreten

Um die Probleme in der Pflege wie schlechte Bezahlung oder zu wenig Personal zu verbessern, habe man sich in Berlin für die Zahlung von Tariflöhnen eingesetzt, sagt Huml. Um den Job für Berufseinsteiger attraktiver zu machen, wolle man eine offenere Ausbildung anbieten:

"Wir sind auf dem Weg in Richtung Generalistik, das heißt, dass es eine Pflegeausbildung gibt für Alten-, Kranken- und Kinderpflege. Sodass ich hier mehr Perspektiven [...] im späteren Berufsleben habe und nicht festgelegt bin über Jahrzehnte vielleicht auf die Altenpflege."