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Bildrechte: Simone Hümmer

Mehrgenerationenhaus Haßfurt verpasst Deutschen Kita-Preis 2021 (Symbolbild)

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    Mehrgenerationenhaus Haßfurt verpasst Deutschen Kita-Preis 2021

    Die Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus Haßfurt ist bei der Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises am Mittwoch leer ausgegangen. Trotzdem bekommen alle nicht ausgezeichneten Finalisten ein Preisgeld von 1.000 Euro.

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    Von
    • Julia Dechet

    Insgesamt hatten sich in diesem Jahr über 1.200 Einrichtungen für den Deutschen Kita-Preis beworben, von denen 20 Finalisten ausgewählt wurden. Das Mehrgenerationenhaus Haßfurt war einer der zehn Finalisten in der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" – und auch der einzige Finalist aus Bayern.

    Preise gehen nach Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt

    Der Preis in dieser Kategorie ging an das Bündnis "Bildungscampus Tarp e.V." aus Schleswig-Holstein. Insgesamt gab es beim Deutschen Kita-Preis zwei Kategorien, in denen die Jury aus jeweils zehn Finalisten einen Gewinner ausgewählt hat. Die zweite Kategorie war "Kita des Jahres".

    In dieser Kategorie ging der Preis an die Sprach-Kita "Villa Sonnenschein" in Sachsen-Anhalt. Beide Gewinner bekommen jeweils 25.000 Euro Preisgeld. Außerdem wurden in beiden Kategorien jeweils vier zweite Plätze ausgezeichnet. Die Zweitplatzierten bekamen je 10.000 Euro Preisgeld.

    Kostenlose Gruppen - Anmeldung nicht notwendig

    Das Mehrgenerationenhaus in Haßfurt gibt es seit zwölf Jahren. Ständig wurden seitdem die Angebote erweitert. "Wir haben mit zwölf begonnen, jetzt sind es schon 60", sagte Gudrun Greger, die das Haus aufgebaut hat, in einem BR-Interview im Frühjahr 2021.

    Die Gruppen sind offen und kostenlos, Anmeldungen nicht nötig, jeder kann kommen. Träger ist das Rote Kreuz, finanziert wird die Einrichtung vom Bund, der Stadt Haßfurt und dem Landkreis Haßberge. Mehr als 100 Menschen bringen sich ehrenamtlich beim Mehrgenerationenhaus ein.

    Zur Seite steht der Einrichtung zudem ein interdisziplinäres Netzwerk von Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Region, etwa Frauen- und Kinderärzte, eine Rektorin, eine Logopädin, eine Hebamme und ein Ergotherapeut.

    Preisverleihung heuer "nur" digital

    Der Deutsche Kita-Preis wird seit 2018 vergeben. Er soll die Qualität in der frühkindlichen Bildung fördern und das Engagement der Menschen dafür würdigen. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Preis in diesem Jahr online verliehen, ohne Publikum – die Finalisten waren digital zugeschaltet. Moderiert wurde die Preisverleihung von Barbara Schöneberger.

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