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An Kliniken in Niederbayern und der Oberpfalz sind mehrere Mitarbeiter mit Corona infiziert oder befinden sich in Quarantäne. Das ergab eine BR-Umfrage.

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Mehrere infizierte Mitarbeiter an Kliniken

An Kliniken in Niederbayern und der Oberpfalz sind mehrere Mitarbeiter mit Corona infiziert oder befinden sich in Quarantäne. Das ergab eine BR-Umfrage.

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Von
  • Zara Kroiß
  • BR24 Redaktion

Nachdem zunächst bekannt geworden war, dass in den beiden Arberlandkliniken, den Krankenhäusern des Landkreises Regen, die Zahl der Beschäftigten, die mit dem Coronavirus infiziert, anderweitig krankgemeldet oder in Quarantäne sind, auf 80 gestiegen ist, vermelden weitere Kliniken in Niederbayern und der Oberpfalz infizierte Mitarbeiter. 

Acht positive Fälle in Straubing

So befinden sich im St. Elisabeth Klinikum in Straubing laut Pandemiebeauftragten aktuell 17 Mitarbeiter in Quarantäne. Acht davon seien positiv getestet. Um Personal für die Betreuung von Covid-19-Patienten freizusetzen, seien hierfür planbare Operationen verschoben und die Anzahl der Operationssäle reduziert worden, hieß es. Auch habe man ausgewählte stationäre Aufnahmen in den chirurgischen und internistischen Bereichen reduziert. Die Notfallversorgung in allen Bereichen sei aber nicht eingeschränkt. Regelmäßige Reihentestungen werden laut dem Pandemiebeauftragten derzeit nicht durchgeführt.

Im Gegensatz zum Klinikum Passau. Hier käme es bei aktuell 37 infizierten Mitarbeitern regelmäßig zu Testungen. Bei den erkrankten Mitarbeitern handle es sich vorwiegend um Personal aus dem Bereich der Pflege.

15 Infizierte im Klinikum Amberg

Im Klinikum Amberg befänden sich derzeit 18 Mitarbeiter in Quarantäne. 15 davon seien am Coronavirus erkrankt. Wie eine Pressesprecherin auf BR Anfrage mitteilt, erhalten Mitarbeiter jederzeit auf Wunsch einen Corona-Abstrich. Sobald es einen positiv getesteten Patienten auf einer Nicht-Covid-Station gibt, wird das Personal per Reihentestung zweimal getestet, so die Sprecherin weiter.

Kein Aufnahmestopp an den Sana Kliniken

Auch an den Sana Kliniken des Landkreises Cham habe es in den vergangenen Monaten bereits Beschäftigte gegeben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Ein größeres Ausbruchsgeschehen liege allerdings nicht vor, weder unter den Beschäftigten noch unten den Patienten, so ein Sprecher auf BR-Anfrage. Ein Aufnahmestopp sei bisher nicht ausgesprochen worden. Operative Eingriffe - auch geplante Operationen - könnten derzeit weitestgehend ohne Einschränkungen weiterhin vorgenommen werden, so der Sprecher weiter.

Operationen im St. Josefs-Krankenhaus werden teilweise verschoben

Im St. Josef-Krankenhaus in Regensburg gebe es aktuell vier Mitarbeitende, die mit dem Virus infiziert sind. Sieben befänden sich in Quarantäne. Zu einem Aufnahmestopp kommt es laut der Pandemiebeauftragten zwar nicht, man habe aber damit begonnen, bis zu einem Drittel der geplanten, weniger dringenden Operationen und Eingriffe zurückzustellen und zu verschieben, um die steigende Anzahl an Covid-19-Patienten versorgen zu können.

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