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Mehrere Hebammen in Regensburg mit Corona infiziert | BR24

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Mehrere Krankenhausbeschäftigte in der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig haben sich mit dem Coronavirus infiziert, darunter sind auch Hebammen. Das hat die Klinikleitung bestätigt. Der Krankenhausbetrieb läuft weiter.

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Mehrere Hebammen in Regensburg mit Corona infiziert

15 Beschäftigte in der Regensburger Kinderklinik St. Hedwig haben sich mit dem Coronavirus infiziert, darunter auch mehrere Hebammen. Das hat die Klinikleitung dem BR bestätigt. Der Krankenhausbetrieb läuft weiter.

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Von
  • Tobias Dörges

In der Regensburger Kinder- und Geburtsklinik St. Hedwig sind 15 Beschäftigte positiv auf das neuartige Corona-Virus getestet worden. Unter ihnen sind auch Hebammen. Das hat die Klinik am Mittag mitgeteilt.

Coronavirus: Alles Wissenswerte finden Sie hier.

Bayerns größtes Neugeborenen-Zentrum

Die Klinik St. Hedwig ist nach eigenen Angaben das größte Früh- und Neugeborenen-Zentrum Bayerns. Hier werden jedes Jahr etwa 3.000 Geburten gezählt. Das Krankenhaus gehört zum Klinikum der Barmherzigen Brüder in Regensburg.

© BR/Hans Mielich

Die Mutter-Kind-Klinik St. Hedwig ist auch Standort der KinderUniKlinik Ostbayern (KUNO).

Hebamme war im Risikogebiet

Den Angaben zufolge wurde am Montag eine Hebamme positiv auf das neuartige Corona-Virus getestet. Sie war zuvor in Tirol im Urlaub, noch bevor das österreichische Bundesland als Risikogebiet galt. Tests bei weiteren Mitarbeitern der Geburtshilfe und den Kontaktpersonen der Hebamme ergaben dann weitere positive Befunde. Die meisten der Betroffenen hätten höchstens leichte Symptome. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Die Übersichtskarte zu den aktuellen Coronavirusfällen in Bayern finden Sie hier.

Kontakte werden überprüft

"Wir nehmen die Situation ernst, haben sofort reagiert und umfassende Maßnahmen eingeleitet", erklärte Klinikgeschäftsführerin Sabine Beiser. Der Betrieb laufe weiter. Die Versorgung und Sicherheit der Patienten in der Klink sei gesichert. Derzeit würden die Kontakte der Mitarbeiter zu Eltern überprüft. Diese müssten dann möglicherweise ebenfalls häusliche Quarantäne einhalten. Die Entscheidung treffe das Gesundheitsamt.

Der Ärztlicher Direktor der Klinik St. Hedwig, Professor Michael Kabesch, erklärte: "Wir kümmern uns intensiv um alle Familien, die Kontakt mit einem betroffenen Mitarbeiter in unserer Klinik hatten."