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Mehrere Demonstrationen zur Münchner Sicherheitskonferenz | BR24

© BR/Henning Pfeifer

Stimmen von Teilnehmern der Demonstrationen gegen die Sicherheitskonferenz.

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Mehrere Demonstrationen zur Münchner Sicherheitskonferenz

Zur Münchner Sicherheitskonferenz haben am Nachmittag mehrere Tausend Menschen für den Frieden demonstriert. Laut Polizei nahmen 3.000 Menschen an der zentralen Veranstaltung teil. Die Organisatoren der Demonstration sprechen von 4.000 Teilnehmern.

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Mehrere Demonstrationen waren an diesem Wochenende gegen die Münchner Sicherheitskonferenz angemeldet. Im Fokus der Polizei stand insbesondere der heutige Nachmittag: Der größte Demo-Zug war vom Stachus über den Odeonsplatz zum Marienplatz gezogen. Das Motto: "Frieden statt Aufrüstung - Nein zum Krieg".

Mit Transparenten, bunten Peace-Fahnen und roten Stoff-Mohnblumen des Münchner Aktionskünstlers Walter Kuhn protestierten die Demonstranten gegen die Sicherheitskonferenz. Sie skandierten "Frieden statt Aufrüstung" und stellten die NATO in Frage beziehungsweise forderten deren Abschaffung.

Kleinere Demonstrationen mit einigen Hundert Teilnehmern fanden heute Vormittag auf dem Lenbachplatz statt, weitere waren auf dem Max-Joseph-Platz angekündigt.

4.400 Polizisten im Einsatz

Die 55. Münchner Sicherheitskonferenz findet noch bis Sonntag im Hotel Bayerischer Hof statt. Die Organisatoren erwarten 600 Gäste, unter ihnen etwa 35 Staats- und Regierungschefs - das sind mehr als im vergangenen Jahr.

Die Polizei hat daher ihre Einsatzkräfte von 4.000 auf diesmal 4.400 aufgestockt. Der höhere Personalaufwand kommt laut Polizei zum Beispiel dadurch zustande, dass die Polizei an diesem Wochenende zehn Hotels rund um die Uhr bewachen muss, in denen Delegationen absteigen. Im vergangenen Jahr seien es nur sieben gewesen.

Keine konkrete Gefährdungslage

Eine konkrete Gefährdungslage gibt es aus Sicht der Polizei nicht. Ziel der Polizei sei es, einerseits für die Sicherheit der Bevölkerung und der Gäste aus dem In- und Ausland zu sorgen, andererseits die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Auch dieses Jahr wird wieder ein Bürger-Telefon eingerichtet: Unter 089/2910-1910 können Münchner rund um die Uhr ihre Fragen loswerden.

© BR / Manuel Rauch

Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz auf dem Münchner Karlsplatz.

© BR / Manuel Rauch

Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz auf dem Münchner Karlsplatz.

© BR / Manuel Rauch

Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz auf dem Münchner Karlsplatz.

© BR / Manuel Rauch

Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz auf dem Münchner Karlsplatz.