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Mehr Zugverbindungen im Großraum Nürnberg | BR24

© dpa/pa, Daniel Karmann

Reisende schauen auf einen Monitor im Hauptbahnhof von Nürnberg

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    Mehr Zugverbindungen im Großraum Nürnberg

    Im Großraum Nürnberg wird es künftig mehr Zugverbindungen geben. Der Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft hat beschlossen, auf mehreren Strecken Taktlücken zu schließen. Das teilte das Bayerische Verkehrsministerium nun mit.

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    Der Öffentliche Nahverkehr soll gefördert werden, um noch mehr Menschen zum Umsteigen zu animieren. Vor allem am Wochenende werden Verbesserungen angestrebt, doch die Umsetzung dauert noch.

    Mehr Züge am Wochenende

    Nach Angaben des Ministeriums sollen auf allen S-Bahn-Linien am Wochenende in der Nacht mehr Züge fahren. In einem ersten Schritt werden demnach mit dem Fahrplanwechsel im Dezember Taktlücken auf drei verschiedenen Strecken geschlossen: auf den Strecken Roth – Hilpoltstein (Lkr. Roth), Wicklesgreuth – Windsbach (Lkr. Ansbach) und Neustadt an der Aisch – Steinach (Landkeis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim). In seiner jüngsten Sitzung (3.12.19) hat der Aufsichtsrat mit der DB Regio vereinbart, dass ab Dezember 2021 auf diesen Strecken weitere Taktlücken geschlossen werden.

    Weitere Verbindungen auf Strecken

    Auch auf der Achse Nürnberg- Neuhaus an der Pegnitz sollen weitere Verbindungen in zwei Jahren kommen. Auf den Strecken Wicklesgreuth – Windsbach und Roth – Hilpoltstein sollen dann außerdem die Züge am Wochenende im Stundentakt fahren. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Eisenbahngesellschaft entschieden, die Nachtverkehre bei der S-Bahn Nürnberg für die Linien S1, S2, S3, S4 und die geplante Linie S6 von Nürnberg nach Neustadt an der Aisch am Wochenende auszuweiten.

    Weitere Züge im Einsatz ab 2022

    Pro Linienast sollen ab Dezember 2022 am Wochenende zwei zusätzliche Züge gegen 1 Uhr und 2 Uhr fahren. Die letzten S-Bahnen ab Nürnberg Hauptbahnhof nach Erlangen, Hersbruck links der Pegnitz (S1), Roth (S2), Neumarkt (S3) und Ansbach (S4) sollen sogar erst nach 3 Uhr abfahren. Auf der S1 startet auch in der Gegenrichtung ab Erlangen nach 3 Uhr eine S-Bahn-Verbindung über Fürth nach Nürnberg.

    „Wer am Wochenende Abendveranstaltungen in Nürnberg besucht, kann in Zukunft das Auto zu Hause lassen. Solche Lösungen brauchen wir, um den ÖPNV attraktiv zu machen.“ Hans Reichhart, bayerischer Verkehrsminister

    Die Bayerische Eisenbahngesellschaft plant, finanziert und kontrolliert den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats.