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Deutsche Bahn: Mehr Regionalzüge in Bayern kommen zu spät | BR24

© BR/Herbert Ebner

Regionalzug in Oberbayern.

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Deutsche Bahn: Mehr Regionalzüge in Bayern kommen zu spät

Immer mehr Regionalzüge in Bayern kommen zu spät. 2018 nahmen die Verspätungen rund einen Prozentpunkt zu. Insgesamt waren 6,3 Prozent aller Züge im Freistaat unpünktlich. Damit kommen in Bayern mehr Regionalzüge zu spät als im Bundesdurchschnitt.

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Im vergangenen Jahr sind mehr Regionalzüge der Deutschen Bahn (DB) in Bayern zu spät gekommen als in den Vorjahren. Insgesamt waren 93,7 Prozent der Züge pünktlich, das ist rund ein Prozentpunkt weniger als 2016 und 2017, wie die DB der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Damit liegt der Freistaat 2018 knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 94,1 Prozent. Nach Definition der Bahn bedeutet pünktlich: weniger als sechs Minuten zu spät.

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Die Bahn investiert zwar Milliarden, aber das Geld reicht nicht aus, um den Investitionsrückstau zu beseitigen. Das sagte das Mitglied des Bahnvorstands, Pofalla, im ARD-Morgenmagazin.

Pünktliche Regionalzüge: Hamburg vorne, Bremen Schlusslicht

Am besten schnitt von allen Bundesländern Hamburg ab. Hier kamen im vergangenen Jahr 97,7 Prozent der Regionalzüge und S-Bahnen pünktlich. Besonders oft mussten Fahrgäste in Bremen warten. Der Stadtstaat war mit 86 Prozent Schlusslicht.

Fernverkehr der Deutschen Bahn 2018: Jeder vierte Zug war zu spät

Im Gegensatz zum Nahverkehr hatte die DB im Fernverkehr im vergangenen Jahr erhebliche Probleme, ihre Züge pünktlich ans Ziel zu bringen. Jeder vierte ICE, Intercity oder Eurocity kam 2018 zu spät.

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Unpünktlich und teuer. So wird die Bahn oft charakterisiert. Doch der Flugverkehr sei oft im Vorteil, kritisiert der Fahrgastverband Pro Bahn im ARD-Morgenmagazin und fordert mehr Unterstützung der Politik.