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Mehr Platz für Przewalskipferde im Augsburger Stadtwald | BR24

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Urpferde statt Rothirsche - im Augsburger Stadtwald leisten die Przewalskipferde so gute Arbeit in der Landschaftspflege, dass sie ab Ostern ein zusätzliches Gehege bekommen.

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Mehr Platz für Przewalskipferde im Augsburger Stadtwald

Urpferde statt Rothirsche - im Augsburger Stadtwald leisten die Przewalskipferde so gute Arbeit in der Landschaftspflege, dass sie ab Ostern ein zusätzliches Gehege bekommen. Aktuell leben und grasen die fünf Tiere auf einer Fläche von 28 Hektar.

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Die Przewalskipferde im Augsburger Stadtwald leisten so gute Arbeit in der Landschaftspflege, dass sie zusätzliche acht Hektar lichten Kiefernwald abgrasen dürfen. Dafür wird jetzt der Zaun des Geheges pferdetauglich gemacht, zu Ostern soll dann alles fertig sein. Die fünf Tiere leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt in dem Naturschutzgebiet. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Zahl an Pflanzen- und Tierarten auf der Weidefläche der Wildpferde seit 2007 deutlich zugenommen hat. So könne eine der ursprünglichsten und artenreichsten Landschaften am Lech auf natürliche Weise erhalten werden.

Wildpferde besser als Rothirsche

Im neuen Gehege hatten zuvor acht Rothirsche gelebt. Ihr Beitrag zur Artenvielfalt hat die Wissenschaftler nicht überzeugt, deshalb sollen die Wildpferde nun auch dort weiden. Ob mit dem größeren Gehege auch ein weiterer Hengst zur Gruppe stößt, wird erst später entschieden.

Rasenmäher im Augsburger Stadtwald

Seit 2007 sorgen die tierischen Rasenmäher im Augsburger Stadtwald nicht nur für Umweltschutz, sie sind auch ein Anziehungspunkt für viele Besucher. Die Stadt Augsburg bietet auch in diesem Jahr wieder spezielle Führungen zu den Wildpferden an.