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Mehr Kurzarbeit bei Rehau AG: Mittel- und Oberfranken betroffen | BR24

© Rehau AG

Der fränkische Kunststoffhersteller Rehau hat Kurzarbeit für weitere Standorte angemeldet.

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    Mehr Kurzarbeit bei Rehau AG: Mittel- und Oberfranken betroffen

    Der fränkische Kunststoffhersteller Rehau hat Kurzarbeit für weitere Standorte angemeldet. Das teilte ein Unternehmenssprecher dem BR auf Anfrage mit. Eine erhoffte Auslastungssteigerung zum Jahreswechsel sei nicht eingetreten.

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    Der weltweite Konjunkturabschwung macht sich auch beim fränkischen Kunststoffhersteller Rehau bemerkbar. Das Unternehmen hat für weitere Standorte Kurzarbeit angekündigt.

    Betroffen von der Kurzarbeit sind mitunter die Werke in Feuchtwangen in Mittelfranken und im oberfränkischen Schwarzenbach am Wald im Landkreis Hof. Dazu kommt der Standort Velen in Nordrhein-Westfalen. Derzeit befinden sich laut Unternehmen rund 380 Mitarbeiter in Kurzarbeit.

    Konjunkturflaute Grund für Kurzarbeit

    Grund für die Maßnahme sei eine weitere weltweite Konjunktur-Eintrübung in den vergangenen Wochen. Ursprünglich hatten die Verantwortlichen gehofft, zum Jahresende von 2019 mit einer Auslastungssteigerung rechnen zu können. Dies sei jedoch nicht im gewünschten Maße eingetreten, wie das Unternehmen mitteilt.

    Trendwende im Automobilbereich fehlt

    Weiter heißt es, es fehle aktuell an Impulsen einer generellen Trendwende im Automobilbereich. Bereits zum Jahreswechsel hatte Rehau eine verlängerte Betriebsruhe an den Standorten Rehau und Erlangen angesetzt. Diese erstreckte sich vom 23. Dezember bis einschließlich 10. Januar 2020.