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Mehr Kontrollen am Hamlarer Baggersee | BR24

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Mehr Kontrollen am Hamlarer Baggersee

Am Hamlarer Badesee bei Asbach-Bäumenheim im Landkreis Donau-Ries wird es vorerst kein generelles Nacktbadeverbot geben. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Allerdings sollen die Parkmöglichkeiten am See eingeschränkt werden.

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Außerdem hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Polizei das Gebiet rund um den See stärker überwachen soll. Die Beamten sollen auch kontrollieren, ob das Autofahrverbot im Landschaftsschutzbereich eingehalten wird. Diese Maßnahmen hat der Gemeinderat mit drei Gegenstimmen entschieden.

Abschreckung vor Verbot

Falls jemand am Badesee Paare beobachtet, die sexuelle Handlungen vornehmen, solle derjenige auch die Polizei verständigen. So will man zunächst versuchen, Pärchen abzuschrecken, die weniger zum Baden als zum sexuellen Vergnügen an den See kommen. Sollte dies nichts bringen, werde sich die Gemeinde neue Maßnahmen überlegen, so Bürgermeister Martin Paninka.

Fischereiverein hatte Antrag gestellt

Zudem will die Gemeinde prüfen, ob man an den Stellen ein Nacktbadeverbot einführen kann, die in unmittelbarer Sichtweite der Angelplätze des Fischereivereins liegen. Der Fischereiverein hatte den Antrag für ein generelles Nacktbadeverbot gestellt. Solche Vorfälle kämen häufig vor, auch während die Fischereivereinsjugend am See fische. In einschlägigen Internetforen sind Chats zu finden, in denen sich Pärchen zum Freiluftsex am Hamlarer Baggersee verabreden. Von den anwesenden Gemeinderäten hatte bislang keiner solche Handlungen beobachtet.

Normaler Badesee für Familien

Einige Gemeinderäte vermuten, dass die Problematik durch die Medien hochgespielt werde. Bei der Diskussion im Gemeinderat reichten die Äußerungen von "Ist denn in Bäumenheim die Prüderie ausgebrochen" bis zum Vorschlag eines generellen Nacktbadeverbotes, um ein Zeichen zu setzen.