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Biene auf einer Blüte

Seit dem Volksbegehren zum Artenschutz wird viel über Biodiversität und Blühflächen für Bienen und andere Insekten gesprochen. Dass viele auch handeln wollen, zeigt das Interesse am Infotag der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau: Rund 100 Besucher hatten sich in Veitshöchheim angemeldet, um sich über Blühmischungen und den richtigen Umgang damit zu informieren.

Ansaatmischungen für Stadt und Land

Die Experten der Landesanstalt zeigten Freizeitgärtnern, Fachleuten und Landwirten, welches Potenzial in den richtigen Ansaatmischungen steckt und gaben Tipps zu Auswahl, Aussaat und Pflege. So sollen die ökologischen Nachteile von Monokulturen in der Landwirtschaft zumindest abgepuffert werden.

"Das ist auch so gedacht, dass wir im Grunde genommen neben einem Maisacker so eine Blühmischung haben, die dann letztendlich diese wichtigen vielfältigen Pollen liefert, den der Mais nicht liefern kann als Monokultur." Kornelia Marzini, LWG Veitshöchheim

Für Landwirte gibt es spezielle Mischungen zur Biogaserzeugung. Besonders hilfreich für den Artenschutz ist es laut Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, dort Blühmischungen auszusäen, wo aktuell nichts wächst. Eine bereits bestehende Wiese umzupflügen sei dagegen wenig sinnvoll.