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Über 46.000 Unterschriften gegen mögliches Atom-Endlager | BR24

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Zum Ende der Eintragungsfrist hat der Niederaichbacher Bürgermeister die endgültigen Unterschriften bekannt gegeben: Insgesamt haben sich mehr als 46.000 Menschen gegen ein Atommüll-Endlager in Niederaichbach im Landkreis Landshut ausgesprochen.

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Über 46.000 Unterschriften gegen mögliches Atom-Endlager

Zum Ende der Eintragungsfrist haben sich insgesamt mehr als 46.000 Menschen gegen ein mögliches Atommüll-Endlager in Niederaichbach im Landkreis Landshut ausgesprochen.

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Mehr als 46.000 Menschen haben sich einer Petition gegen die zusätzliche weitere Einlagerung von Atommüll an den Kernkraftwerk-Standorten "Isar 1" und "Isar 2" ausgesprochen. Das gab Niederaichbachs Bürgermeister Josef Klaus (CSU) am Donnerstagnachmittag zum Ende der Eintragungsfrist im Rathaus bekannt.

Alle Erwartungen übertroffen

Die mehr als 46.000 Unterschriften übertreffen alle Erwartungen der Gemeinde, so der Bürgermeister. In der Gemeinde will man nicht hinnehmen, dass jetzt auch noch zusätzlicher Atommüll aus der britischen Wiederaufbereitungsanlage "Sellafield" im Zwischenlager "Bella" auf dem Gelände des Atomkraftwerks in Niederbayern gelagert werden soll.

© BR/Harald Mitterer

Über 46.000 Unterschriften gegen mögliches Atom-Endlager Niederaichbach

Unterschriften werden der Bundesumweltministerin übergeben

Im Bayerischen Rundfunk sagte der CSU-Bürgermeister, die Petition sei ein Signal der Bevölkerung, dass man das nicht will. Genau so sehe das die Gemeinde. Die Unterschriften sollen an die Bundesumweltministerin in Berlin übergeben werden. Das Zwischenlager sei sicherheitstechnisch dafür nicht geeignet.

Prominente Unterstützer aus der Politik

Die Aktion lief seit Herbst letzten Jahres. Auch Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), der in Rottenburg an der Laaber wohnt, und Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) unterzeichneten.