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Mehr als 2.000 Traktoren bei Bauernprotesten | BR24

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Mehr als 2.000 Landwirte haben sich am Freitag in Nürnberg getroffen. "Wir ackern für Bayern" war das Motto der Demo am Nürnberger Volksfestplatz.

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Mehr als 2.000 Traktoren bei Bauernprotesten

Am Nürnberger Volksfestplatz sind kurz vor dem Auftakt der Bauernproteste mehr als 2.000 Traktoren eingetroffen. Laut eines BR-Reporters vor Ort sind etliche Traktoren noch unterwegs.

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Mehr als 2.000 Traktoren stehen derzeit am Nürnberger Volksfestplatz. Am Vormittag hatten sich zunächst nur einige hundert Traktoren am Treffpunkt für die Bauernproteste versammelt.

Traktorensternfahrt

Die Organisatoren der Bewegung "Land schafft Verbindung" sprachen im Vorfeld von 10.000 Landwirten und 5.000 Traktoren. Zum Start der Grünen Woche in Berlin erwarteten die Organisatoren der Bewegung "Land schafft Verbindung" mit der Traktorensternfahrt in Nürnberg die bisher größte Protestaktion der Bauern in Bayern.

Vereinzelte Verkehrsbehinderungen

Die Polizei berichtet von Verkehrsbehinderungen bei der Anreise vor allem im Bereich Langenzenn, Burgfarrnbach, Stein und Kalchreuth. Das erwartete Verkehrschaos ist bislang aber ausgeblieben. Im Vorfeld hat die Polizei mit "erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen" durch bis zu 5.000 Traktoren gerechnet.

Aiwanger bei der Kundgebung

Die Kundgebung unter dem Motto "Wir ackern für Bayern" startet um 13.00 Uhr am Nürnberger Volksfestplatz. Abreise soll gegen 16.00 Uhr sein. Bei der Kundgebung unter dem Titel "Wir ackern für Bayern" am Nürnberger Volksfestplatz wird unter anderem Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gegen 13.30 Uhr zu den Bauern sprechen. Abreise der Landwirte soll gegen 16.00 Uhr sein, weshalb die Polizei gegen Nachmittag und Abend mit Verkehrsbehinderungen rechnet.

Verschärfung der Düngeverordnung und Insektenschutz

Bei der Kundgebung geht es den Bauern unter anderem um die geplante Verschärfung der Düngeverordnung und die Maßnahmen für mehr Insektenschutz. Eine pauschale Unterversorgung von Pflanzen führe zu Humusabbau und letztlich höherer CO2-Freisetzung, heißt es in einer Mitteilung der Protestbewegung. Außerdem geht es den Landwirten um das Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten sowie die strengeren Auflagen bei der Tierhaltung.

© BR-Studio Franken/Christoph Merz

Tausende Traktoren in Nürnberg eingetroffen