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Medizinstudium in Niederbayern? | BR24

© picture alliance / imageBROKER - Simon Belcher

Arzt mit Stethoskop

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    Medizinstudium in Niederbayern?

    Ungewöhnliche Allianz im Landtag – SPD und FDP fordern in einem gemeinsamen Antrag, dass es künftig möglich sein soll, in Niederbayern Medizin zu studieren. In allen anderen Regierungsbezirken ist das, zumindest mit Einschränkungen, schon der Fall.

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    In München gibt es zwei Unikliniken, jeweils eine gibt es in Erlangen, Würzburg, Augsburg und Regensburg. Der so genannte Medizincampus Oberfranken ermöglicht in Kooperation mit der Universität Erlangen, dass der praktische Teil des Medizinstudiums künftig am Klinikum Bayreuth absolviert werden kann.

    "Lediglich für Niederbayern gibt es offensichtlich keine von der Staatsregierung verfolgten Konzepte“"

    heißt es in dem Antrag von Alexander Muthmann von der FDP und Christian Flisek von der SPD. Sie fordern eine Grundsatzentscheidung der Staatsregierung für die Erweiterung der Universität Passau um eine medizinische Fakultät.

    Wohnortnahe Versorgung

    Die beiden niederbayerischen Abgeordneten erhoffen sich davon einen "wirtschaftlichen Schub" für die Region und eine Verbesserung der "wohnortnahen medizinischen Versorgung".

    Die Stadt Passau hat Ende vergangenen Jahres eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Sie klärt, welche Vorbereitungen die Stadt treffen kann. Carola Jungwirth, die Präsidentin der Universität Passau sagte in einem Fernsehinterview, das Projekt befinde sich in einer "ganz frühen konzeptionellen Phase mit offenem Ausgang".

    Niederbayern-CSU skeptisch

    Die Niederbayern-CSU zeigte sich Ende des Jahres noch skeptisch – die Uni sei zu klein und es gebe keinen Standort für eine medizinische Fakultät, hieß es. In der Staatsregierung zuständig ist übrigens ein Niederbayer, der Wissenschaftsminister Bernd Sibler.

    Von
    • BR24 Redaktion
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