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Matratzen illegal entsorgt – Polizei sucht Zeugen | BR24

© BR Fernsehen

Auf einer Streuobstwiese im unterfränkischen Zellingen haben Unbekannte 19 Matratzen entsorgt. Die Unbekannten kippten die Matratzen auf die steile Böschung im Landkreis Main-Spessart. Die Polizei bittet um Hinweise.

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Matratzen illegal entsorgt – Polizei sucht Zeugen

In Zellingen (Lkr. Main-Spessart) erlebte das Ehepaar Zauner am Montag eine böse Überraschung: Auf ihrer Streuobstwiese haben Unbekannte in der Nacht 19 alte Matratzen illegal abgeladen. Die Polizei bittet nun Zeugen um Hinweise.

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In der Nacht zum Montag wurden 19 alte Matratzen auf dem Grundstück von Christian und Uschi Zauner illegal entsorgt. Direkt neben einer Straße beginnt ihre Streuobstwiese. An dieser Böschung fand das Ehepaar die blauen Matratzen. Wer die Tat begangen hat, ist aktuell nicht bekannt. "19 Matratzen, so was hatten wir noch nie", sagt Marcus Kuntscher von der Polizei-Inspektion Karlstadt. Doch außer dem Herstellernamen hat die Polizei keine Anhaltspunkte und hofft deshalb auf Zeugen, die in der Nacht zum Montag an der Staatsstraße etwas gesehen haben könnten.

© BR - Jürgen Gläser

In Zellingen (Lkr. Main-Spessart) erlebte das Ehepaar Zauner am Montag eine böse Überraschung: Auf ihrer Streuobstwiese haben Unbekannte in der Nacht 19 alte Matratzen illegal abgeladen. Die Polizei bittet nun Zeugen um Hinweise.

Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz

Der oder die Täter haben ihren Sperrmüll offenbar von einem Anhänger, Lieferwagen oder LKW auf die neben der Straße liegende Streuobstwiese geworfen. Die Zauners verständigten die Polizei und erstatteten noch am Montag Anzeige. Offiziell handelt es sich in diesem Fall um einen Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz, gemeinhin als illegale Müllentsorgung bezeichnet.

Glückliches Ende für das Ehepaar

Für die Zauners hat der Fall heute ein gutes Ende genommen. Unterstützung in der Entsorgung bekamen sie von Zellingens 1. Bürgermeister Dr. Wieland Gsell. Zwei Mitarbeiter vom Bauhof kamen am Mittag mit einem Kleintransporter, haben die Matratzen aufgeladen und den Sperrmüll zur Kreismülldeponie nach Karlstadt gebracht. Die Kosten dafür trägt derjenige, der die Matratzen entsorgt hat – wenn man den Verursacher ermitteln kann.