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Massenschlägerei in München: Es waren Fußball-Fans | BR24

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Rund 100 Vermummte haben sich im Westend eine Massenschlägerei geliefert.

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Massenschlägerei in München: Es waren Fußball-Fans

Nach der Massenschlägerei im Münchner Westend am Freitagabend hat die Polizei dem Bayerischen Rundfunk bestätigt: Fußballfans des TSV 1860 München, FC Bayern und FC Carl Zeiss Jena hatten sich vermutlich übers Internet zu der Schlägerei verabredet.

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Rund 100 Hooligans haben sich am Freitagabend zu einer Massenschlägerei im Münchner Westend getroffen. Wie die Polizei dem Bayerischen Rundfunk bestätigte, wurde die Schlägerei vermutlich übers Internet verabredet. Mit dabei waren Fans des FC Bayern, TSV 1860 München und FC Carl Zeiss Jena. Die Löwen und Jena duellierten sich in der dritten Liga am Samstag im Grünwalder Stadion (Endstand: 3:1).

Videos im Netz zeugen von Massenschlägerei

Auf Socialmedia-Plattformen existieren mehrere Videos, die zeigen, wie die zum Großteil vermummten Personen aufeinander losgehen. Eindeutige Fußballparolen der Vereine wurden gerufen und teilweise trugen die Schläger auch die Vereinsfarben. Eine Person wurde mit einer Platzwunde am Kopf verletzt.

Die Konsequenzen der Schlägerei müssen jetzt auch die Besitzer eines Lokals ausbaden: Tische und Stühle im Außenbereich der Wirtschaft wurden während der Prügelei verwüstet.

Polizei bittet Augenzeugen um Hinweise

Als die Polizei mit einem Großaufgebot ankam, zerstreuten sich die Hooligans in alle Himmelsrichtungen. Ein Hooligan konnte festgenommen werden, bei zahlreichen weiteren Schlägern wurden die Personalien festgestellt. Die Polizei will nun überprüfen, inwieweit einige Anhänger schon in frühere Schlägereien verwickelt waren. Die Polizei bittet Augenzeugen um Hinweise.

Bereits im Vorfeld als "Hochrisikospiel" eingeordnet

Die Polizei hatte bereits vor der Partie der Löwen gegen Jena gewarnt und von einem sogenannten Hochrisikospiel gesprochen. Dementsprechend groß war auch das Polizeiaufgebot am Samstag rund um das Grünwalder Stadion. Jedoch kam es laut Polizei vor Ort zu keinen größeren Auseinandersetzungen.