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Bildrechte: Michael Schmelzer/Vifogra/dp

Bei einer Massenkarambolage auf der A9 in der Nähe von Ingolstadt sind 18 Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren 65 Fahrzeuge verwickelt.

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Massenkarambolage auf der A9 nach Graupelschauer

Bei der Massenkarambolage auf der Autobahn 9 in der Nähe von Ingolstadt sind 18 Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren 65 Fahrzeuge verwickelt. Unfallursache war wohl ein plötzlicher Graupelschauer.

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Von
  • BR24 Redaktion

Mindestens 18 Personen sind bei der Massenkarambolage auf der A9 zum Teil schwer verletzt worden. Der Grund ist wohl ein Graupelschauer gewesen, der plötzlich einsetzte. Auch von Hagel und Matsch war die Rede. Da verloren viele Fahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Nachfolgende Autos konnten - auch wegen "nicht angepasster Geschwindigkeit" - nicht mehr bremsen und fuhren hinein.

Viel zerstörtes Blech und verletzte Menschen

Nach Angaben der Polizei waren 65 Fahrzeuge verwickelt. Momentan gehe man von drei Schwer- und 15 Leichtverletzten aus, twitterte die Behörde. Fast 30 Autos und Laster wurden bei dem Massenunfall zwischen Denkendorf und Lenting in Richtung München beschädigt. Die Polizei Oberbayern informiert über den Kurznachrichtendienst Twitter über den Unfall und die Einsatzlage.

18 PkW und acht LkW wurden nach Polizeiangaben beschädigt.

Autobahn sechs Stunden gesperrt

Die Autobahn Richtung München wurde bei Lenting komplett gesperrt, auch die beiden linken Fahrstreifen Richtung Nürnberg. In beiden Richtungen auf der starkbefahrenen Autobahn bildeten sich im Freitagsverkehr laut Polizei sofort kilometerlange Staus. Die Retter waren auch mit mehreren Hubschraubern im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen. Die Bergung auf der starkbefahrenen Autobahn hat sich bis in den Abend gezogen, letzten Endes war sie aber nach sechs Stunden schneller vorbei als am Mittag erwartet. Der Verkehr auf der A9 Richtung München staute sich zeitweise auf rund 18 Kilometer Länge.

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