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Logo und Schriftzug der Bundesagentur für Arbeit am Verwaltungsgebäude
© Bayerischer Rundfunk 2019

Autoren

Henry Lai
© Bayerischer Rundfunk 2019

Logo und Schriftzug der Bundesagentur für Arbeit am Verwaltungsgebäude

Zum Einsatz kommt ein automatisiertes Computerprogramm zur Qualitätsverbesserung. Die Software soll die Datensätze der Jobcenter regelmäßig auf Unstimmigkeiten prüfen. So sollen die Mitarbeiter dabei unterstützt werden, Auffälligkeiten in den Daten zu finden und zu korrigieren, so die Sprecherin weiter.

Keine Manipulation

Eine Manipulation seitens der Bundesagentur für Arbeit, um die Arbeitslosenzahlen zu schönen, wies die Sprecherin entschieden zurück.

"Auch der Bundesrechnungshof hat betont: Es liegt keinerlei Hinweis auf Manipulation vor. Es sind Qualitätsmängel entstanden und wir arbeiten jetzt daran, die Qualität zu verbessern. Bei einer Vollerhebung wird es immer eine gewisse Fehlermarge geben, aber mit unseren Maßnahmen wollen wir die Qualität der Daten weiter verbessern." Frauke Wille, Bundesagentur für Arbeit

Rechnungshof fordert Verbesserungen

Ende Februar hatte der Bundesrechnungshof berichtet, dass es offenbar umfangreiche Fehler bei der Statuserfassung von Hartz IV-Empfängern gibt. Bei seiner Erhebung stützte sich der Rechnungshof auf eine Prüfung von 770 Fällen vom April 2017.

Logo der Bundesagentur für Arbeit

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