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Kaum Verstöße gegen Maskenpflicht in Unterfranken | BR24

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Bei der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr erhöht die unterfränkische Polizei den Kontrolldruck. Zum zweiten Mal in zwei Wochen gab es eine Großkontrolle. Die ersten Zwischenergebnisse zeigen: Die Akzeptanz für die Maskenpflicht steigt.

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Kaum Verstöße gegen Maskenpflicht in Unterfranken

Bei der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr erhöht die unterfränkische Polizei den Kontrolldruck. Zum zweiten Mal in zwei Wochen gab es eine Großkontrolle. Die ersten Zwischenergebnisse zeigen: Die Akzeptanz für die Maskenpflicht steigt.

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Die unterfränkische Polizei hat am Donnerstag im gesamten Regierungsbezirk die Maskenpflicht im ÖPNV kontrolliert – und die erste Zwischenbilanz der Polizei falle "erfreulich" aus, so Polizeisprecher Andy Laacke. So hätten die Kontrollen in Bussen, Straßenbahnen, Zügen und Taxis "eine annähernd hundertprozentige Tragequote" ergeben. Und auch an Haltestellen und auf Bahnsteigen habe es nur "absolut vereinzelte" Verstöße gegeben, die dann auch zur Anzeige gebracht worden seien.

Polizeisprecher: Bürger besser informiert

Eine genaue Bilanz der Verstöße und der insgesamt kontrollierten Personen liegt noch nicht vor. Der Polizeisprecher stellt aber schon jetzt einen "insgesamt noch positiveren Eindruck" als bei der letzten Schwerpunktaktion Mitte August fest. Bei der Großkontrolle am 14. August wurden insgesamt rund 1.000 Personen im unterfränkischen ÖPNV kontrolliert, es gab 89 Beanstandungen. Lacke führt das nun voraussichtlich noch bessere Ergebnis auch auf die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei zurück: Inzwischen wüssten offenbar mehr Menschen, dass die Maskenpflicht bereits beim Warten in Freien an Bahnsteigen oder Haltestellen besteht.

Polizei setzt auf Kontrolle und Information

Dass die unterfränkische Polizei im August nun im Zwei-Wochen-Rhythmus eine groß angelegte Kontrollaktion mit allen Dienststellen durchgeführt hat, kommentiert der Polizeisprecher so: "Die Einhaltung der Maskenpflicht und der Schutz der Bevölkerung liegt uns massiv am Herzen - und Kontrolldruck erhöht unserer Erfahrung nach die Akzeptanz. Uns geht es nicht darum, jemanden abzukassieren, sondern darum, die Menschen zu sensibilisieren." Es werde auch in Zukunft regelmäßige Großkontrollen geben. Einzelne Kontrollteams seien ohnehin jeden Tag im unterfränkischen ÖPNV unterwegs.

Verstöße gegen die Maskenpflicht können in Bayern seit kurzem mit einem erhöhten Bußgeld von 250 Euro geahndet werden. Bei einem wiederholten Verstoß droht eine Geldbuße von 500 Euro,

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Bei der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr erhöht die unterfränkische Polizei den Kontrolldruck. Zum zweiten Mal in zwei Wochen gab es eine Großkontrolle. Die ersten Zwischenergebnisse zeigen: Die Akzeptanz für die Maskenpflicht steigt.

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