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Maskenpflicht im ÖPNV: Polizei nach Kontrollen zufrieden | BR24

© Polizeisprecher Andy Laacke

In Unterfranken hat die Polizei im öffentlichen Nahverkehr Kontrollen in Sachen Maskenpflicht durchgeführt - und die Disziplin der Fahrgäste gelobt. Es habe nur wenige Beanstandungen gegeben. Zu Anzeigen kam es nicht, so Polizeisprecher Andy Laacke.

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Maskenpflicht im ÖPNV: Polizei nach Kontrollen zufrieden

In Unterfranken hat die Polizei im öffentlichen Nahverkehr Kontrollen in Sachen Maskenpflicht durchgeführt - und die Disziplin der Fahrgäste gelobt. Es habe nur wenige Beanstandungen gegeben. Zu Anzeigen kam es nicht.

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Von
  • Marcus Filzek

Am Donnerstag hat die Polizei in Unterfranken im öffentlichen Nahverkehr die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert. Zwischen 7 und 22 Uhr waren Beamtinnen und Beamte deshalb in Bus, Bahn und Taxis präsent. Im Rahmen der Schwerpunktaktion wurden knapp über 1.000 Personen und ebenso Bahnhöfe und Haltestellen geprüft.

  • Corona-Pandemie: Aktuelle Informationen zur Lage in Unterfranken finden Sie hier.

Auch an Haltestellen müssen Masken getragen werden

Es zeigte sich, dass die überwiegende Mehrzahl der ÖPNV-Nutzer in Unterfranken, die Bestimmungen einhält. Ein Großteil der Fahrgäste begrüßte die Kontrollen sogar. Nahezu 100 Prozent der kontrollierten Personen trugen eine Mund-Nase-Bedeckung.

In Zügen der Deutschen Bahn nehmen deutlich mehr Reisende die Maske aus Gründen der Annehmlichkeit oftmals wieder ab. Da Haltestellen und Bahnsteige meist im Freien liegen und die Tragepflicht generell unter freiem Himmel nicht besteht, herrscht bei den Fahrgästen oft Unsicherheit über die Verpflichtung, auch dort Masken zu tragen. Hier wurden die Wartenden ermahnt.

89 Personen wurden beanstandet

Laut Polizei lag die Quote der angelegten Masken in Bussen, Straßenbahnen und Taxen bei annähernd 100 Prozent. An Bus- und Straßenbahnhaltestellen trugen dagegen nur rund 96 Prozent die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung. In Zügen der Deutschen Bahn sank die Quote auf etwa 90 Prozent und wurde nur noch von der Quote der angelegten Masken an Bahnsteigen mit knapp unter 90 Prozent unterboten.

Insgesamt wurden in Unterfranken im Rahmen der Schwerpunktaktion 89 Personen beanstandet. Hierbei handelte es sich fast ausschließlich um Personen, die eine Maske mit sich führten, sich allerdings nicht darüber im Klaren waren, dass die Tragepflicht auch an den Haltestellen und Bahnsteigen unter freiem Himmel gilt. Die Reisenden wurden mündlich verwarnt. Es wurden keine Anzeigen erstattet. Laut Polizei werden Verstöße gegen die Maskenpflicht generell mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet.

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