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Maskenpflicht-Demo in Nürnberg: 2.800 statt 400 Demonstranten | BR24

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Etwa 2.800 Menschen haben in Nürnberg gegen die Maskenpflicht demonstriert. Aufgerufen hatten die Initiative "Querdenken" sowie die Gruppe "SchülerInnen gegen die Maskenpflicht". Vorab waren nur 400 Protestierende angemeldet.

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Maskenpflicht-Demo in Nürnberg: 2.800 statt 400 Demonstranten

Etwa 2.800 Menschen haben in Nürnberg gegen die Maskenpflicht demonstriert. Aufgerufen hatten die Initiative "Querdenken" sowie die Gruppe "SchülerInnen gegen die Maskenpflicht". Vorab waren nur 400 Protestierende angemeldet.

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Im Nürnberger Westpark haben etwa 2.800 Menschen am Sonntag (11.10.20) an einer Demo der Initiative "Querdenken" und der Gruppe "SchülerInnen gegen die Maskenpflicht" teilgenommen. Vorab waren nur 400 Protestierende für die Zusammenkunft angemeldet.

Unter den Teilnehmern befanden sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Vereinzelt waren auch Gegendemonstranten zu finden, die die Maskenpflicht gut heißen.

Polizei kontrollierte Mund-Nasen-Schutz

Bei der Kundgebung stand zum einen der Vorwurf im Vordergund, Maskenpflicht an Schulen sei "Kindesmissbrauch" und "Folter", zum anderen die Annahme, es seien bereits Kinder durch den Mund-Nasen-Schutz gestorben - eine Annahme, für die es keinerlei Belege gibt. Gleichzeitig wurden Vergleiche zur DDR gezogen, Peace-Flaggen geschwenkt und argumentiert, dass die Maskenpflicht nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei.

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Demo gegen Maskenpflicht im Nürnberger Westpark

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Demo gegen Maskenpflicht in Nürnberg

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Demo gegen Maskenpflicht im Nürnberger Westpark

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Demo gegen Maskenpflicht im Nürnberger Westpark

Friedlicher Protest bei Demo in Nürnberg

Laut Polizei verliefen die Proteste friedlich. Ebenso die anschließende drei Kilometer lange Demo über Teile des Stadtrings. Die Polizei erlaubte den Zutritt zum Gelände und zum anschließenden Demozug durch die Stadt nur mit Mund-Nasen-Schutz.

Bevor der Aufzug starten konnte, überprüften Polizeibeamte das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung. Dabei wurden 242 Teilnehmer ohne Maske kontrolliert, was zu 68 Beanstandungen führte. Die übrigen Teilnehmer konnten glaubhaft machen, sich auf eine Ausnahmegenehmigung berufen zu können. Acht Personen, die sich weigerten, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, erhielten eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

Mindestabstand eingehalten

Auf Grund der großen Teilnehmerzahl fächerte sich der Aufzug über 3,5 Kilometer auf, sodass es zu teils erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Der vorgeschriebene Mindestabstand wurde sowohl im Westpark als auch bei dem Aufzug weitestgehend eingehalten. Nach zahlreichen Redebeiträgen endete die Versammlung um 20:45 Uhr. Als Abschlussredner sprach "Querdenker"-Gründer Michael Ballweg.

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