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Maskenpflicht auch an Grundschulen: Keine Ausnahme für München | BR24

© BR/ Birgit Grundner

Am Montag enden in Bayern die Herbstferien - in ganz Bayern gilt dann im Unterricht eine Maskenpflicht. Auch an den Grundschulen in München. Die Landeshauptstadt hatte sich um eine Ausnahmegenehmigung bemüht - die wurde abgelehnt.

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Maskenpflicht auch an Grundschulen: Keine Ausnahme für München

Die Herbstferien sind zu Ende - in ganz Bayern gilt jetzt im Unterricht eine Maskenpflicht. Auch an den Grundschulen in München. Die Landeshauptstadt hatte sich um eine Ausnahmegenehmigung bemüht - diese wurde jedoch am Sonntag abgelehnt.

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Keine Ausnahme für die Landeshauptstadt: Ab sofort gilt in München wie in ganz Bayern eine Maskenpflicht im Unterricht - auch an Grundschulen. Die Regierung von Oberbayern und das bayerische Gesundheitsministerium haben Bemühungen der Stadt um eine entsprechende Genehmigung abgelehnt.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte zuvor erklärt, dass von mehr als 47.000 Münchner Grundschülern nur neun infiziert gewesen seien - und davon hätte sich keiner in der Schule angesteckt. Daher hatte er die Maskenpflicht am Platz aufgehoben. Im Schulhaus galt sie aber.

Ministerium: Kinder verbreiten Virus oft unerkannt

Doch gerade in Oberbayern gebe es ein sehr hohes, diffuses und weiter ansteigendes Infektionsgeschehen, hieß es am Sonntagabend aus dem Gesundheitsministerium. München ist aktuell weit über der dunkelroten Corona-Warnstufe: Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei knapp 190.

Um die Pandemie einzudämmen, müsse man daher in den kommenden drei Wochen möglichst viele Maßnahmen konsequent umsetzen. "Dafür ist es wichtig, dass nun alle mitziehen, denn nur gemeinsam können wir in dieser Pandemie erfolgreich sein", so ein Sprecher des Ministeriums. Infizierte Kinder würden häufig keine Symptome aufweisen und das Coronavirus somit unerkannt verbreiten.

Maske tragen besser als Home-Schooling

Das Ministerium hatte auch Kinder- und Jugendärzte konsultiert. Diese hätten "keine Bedenken zur Maskenpflicht für Grundschulkinder geäußert", betont der Sprecher.

Und weiter: "Maske tragen und zur Schule gehen können, ist für alle Beteiligten besser als Schulschließungen und Home-Schooling." Am Ende des Teil-Lockdowns soll die Lage neu bewertet und über das weitere Vorgehen entschieden werden.

OB Reiter von Entscheidung enttäuscht

Oberbürgermeister Reiter will die Entscheidung so jedoch nicht hinnehmen. Nach eigenen Angaben erwartet er am Montag einen rechtsmittelfähigen Bescheid der Regierung von Oberbayern. "Danach werde ich prüfen, ob wir das akzeptieren müssen oder nicht und gegebenenfalls wie wir weiter vorgehen." Ich bin sehr enttäuscht von dieser Ankündigung zu Lasten der Münchner Grundschülerinnen und Grundschüler", fügte der SPD-Politiker hinzu.

Die bayerische Landesregierung hatte für den Neustart nach den Herbstferien an diesem Montag für ganz Bayern eine Maskenpflicht auch im Unterricht für alle Schüler unabhängig von den Infektionszahlen angekündigt.

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