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Marode Straße wird endlich saniert: Baubeginn Lückenschluss B492 | BR24

© BR/Judith Zacher

Die B492 zwischen Hermaringen und Brenz in Baden-Württemberg soll jetzt saniert werden. Der Landrat von Dillingen fordert das schon lange, denn die marode Straße führt immer wieder zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen im Landkreis Dillingen.

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Marode Straße wird endlich saniert: Baubeginn Lückenschluss B492

Die B492 zwischen Hermaringen und Brenz in Baden-Württemberg soll jetzt saniert werden. Der Landrat von Dillingen fordert das schon lange, denn die marode Straße führt immer wieder zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen im Landkreis Dillingen.

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Knapp zwei Kilometer der B492 sind noch nicht ausgebaut: Das soll ab Montag, 27. April, endlich nachgeholt werden. Der „Lückenschluss“ der B492 zwischen Hermaringen und Brenz in Baden-Württemberg wird schon seit Jahren vom Dillinger Landrat Leo Schrell und seinen Amtskollegen im Landkreis Heidenheim gefordert. Denn seitdem 2012 die Ortsumfahrungen von Brenz und Obermedlingen fertiggestellt wurden, gibt es auf der wichtigen Verbindungsstrecke von der B16 im Landkreis Dillingen zur A7 im Landkreis Heidenheim regelmäßig Verkehrsbehinderungen.

Viele Unfälle auf der B492

Die Streckenführung sei ungünstig, der Fahrbahnaufbau unterdimensioniert, außerdem gebe es gravierende Fahrbahnschäden, sagt Landrat Leo Schrell. Weil dort viele Unfälle passierten, wurde die Geschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer begrenzt. Trotzdem sei nach wie vor eine Unfallhäufung zu verzeichnen, so Schrell weiter.

Für die Bauarbeiten wird die Strecke zwischen Hermaringen und Brenz voraussichtlich bis Ende 2021 gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Anstieg der Kosten für die Sanierung der B492

Die Baukosten werden auf etwa 18 Millionen Euro geschätzt. 2006 war man noch von Baukosten von gut fünfeinhalb Millionen Euro ausgegangen. Nachdem der Baugrund noch einmal untersucht worden war, stellte man aber fest, dass der Untergrund weniger tragfähig als gedacht ist und sich dort ein Wasserschutzgebiet befindet. Dadurch haben sich die Baukosten maßgeblich erhöht und sich außerdem der Baubeginn verzögert.