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Söder und Kurz trafen sich am Grenzübergang zu Beratungen | BR24

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Schilder am Grenzübergang nach Österreich

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Söder und Kurz trafen sich am Grenzübergang zu Beratungen

Die Situation im Umgang mit stark steigenden Corona-Infektionen beunruhigt viele. Deshalb trafen sich Ministerpräsident Söder und Österreichs Kanzler Kurz, um sich auszutauschen, wie man der Corona-Pandemie entgegen treten kann.

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Wegen steigender Corona-Infektionszahlen haben sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz beraten. Die Regierungschefs trafen sich am Grenzübergang Walserberg bei Bad Reichenhall. Söder wollte sich mit Kurs über Erfahrungen austauschen und Wege für eine gemeinsame Strategie suchen.

"Erhebliche Probleme" in Wien

Bayerns Ministerpräsident zeigte sich im Vorfeld des Treffens besorgt über die steigenden Corona-Zahlen im Nachbarland. Gerade in Wien gebe es derzeit erhebliche Probleme. "Unser Ziel ist ganz bewusst, dass wir keine Grenzschließungen haben. Wir werden sicher auch darüber reden, wie wir die neuen Schnelltestideen einsetzen können", sagte Söder im Vorfeld des Treffens. Eine Wiedereinführung der Teststationen an den Autobahnen schloss er aber aus. Insgesamt war man sich einig, dass die Grenze offenbleiben müsse.

Massiver Einbruch im österreichischen Wintertourismus?

Das Robert-Koch-Institut stuft Wien, Vorarlberg und Tirol als Risikogebiete ein. In Österreich befürchtet man daher einen massiven Einbruch des Geschäfts mit deutschen Winterurlaubern. Das deutsche Vorgehen wird Beobachtern zufolge überwiegend als zu rigoros gesehen. Söder hatte vor einigen Tagen gesagt, man sei gut beraten, gemeinsam zu agieren. Aber wenn es sein müsse, könne man auch hervorragend in Bayern Ski fahren.

Österreich mit höchsten Infektionszahlen seit Beginn der Corona-Pandemie

In Österreich waren am Donnerstag 1.200 neue Corona-Infektionen registriert worden – ein höherer Wert als zu den Spitzenzeiten im Frühjahr. Für Bayern meldete das RKI 650 Fälle, immer noch deutlich weniger als im April.

© BR

Auch in Österreich verschärft sich die Corona-Lage: In sieben von neun Bundesländern dort ist die Sieben-Tage-Inzidenz über 50 gestiegen.

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