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Kein Sport, kaum Freunde treffen und Unterricht in der Schule findet für viele seit Wochen auch nicht statt - das schlägt auf's Gemüt und verursacht bei manchen sogar Probleme. Darüber will Ministerpräsident Söder mit den Betroffenen sprechen.

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Kinder- und Jugendgipfel mit Ministerpräsident Söder

Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise mehr Gehör zu verschaffen - das fordern Jugendverbände schon länger. Heute ist nun Gelegenheit dazu: bei einer virtuellen Konferenz mit Ministerpräsident Söder.

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Von
  • Stefanie Wagner

Seit einem Jahr kämpfen Kinder und Jugendliche mit der Corona-Krise. Experten sagen, Corona schlage bei den Kindern besonders auf ihre Psyche. Wie kommen sie raus aus der Krise? Diese Frage stellt sich vor einer Kinder- und Jugendkonferenz am Montag.

Teilnehmen werden neben Vertretern verschiedener Kinder- und Jugendverbände und Ministerpräsident Markus Söder auch Familienministerin Carolina Trautner (CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). Konkrete Forderungen an die Staatsregierung erhebt der Bayerische Jugendring (BJR) bereits im Vorfeld des digitalen Austauschs.

Eigener Stufenplan für Öffnungen in der Jugendarbeit

In einem eigens ausgearbeiteten Stufenplan des BJR, der sich am Stufenplan der Bund-Länder-Beschlüsse orientiert und der dem Bayerischen Rundfunk vorliegt, heißt es etwa: Alle Einrichtungen der offenen Jugendarbeit sollen sofort wieder öffnen dürfen, also Jugendtreffs, Jugendhäuser und Jugend-Zentren. Auch Freizeit-Angebote während der Schulferien sollen wieder möglich sein. Und das bereits ab den Osterferien. Je nach Inzidenz im Innen- oder Außenbereich, mit begrenzter Teilnehmerzahl und - bei negativem Testergebnis - auch mit Übernachtungsmöglichkeit.

Impfungen, Tests, Masken gefordert

Eine weitere Forderung: Jugendarbeiter schneller impfen. Und regelmäßige, kostenfreie Tests und Masken für die Einrichtungen zur Verfügung stellen.

Der Landesschülerrat übt zudem Kritik am jüngsten Kabinetts-Beschluss, alle verbliebenen Jahrgangsstufen ab 15. März in den Wechselunterricht zu schicken, da bislang kein entsprechender Gesundheitsschutz an den Schulen herrsche.

Die Ergebnisse der Jugend-Konferenz am Montag werden im Anschluss bei einer Pressekonferenz vorgestellt, die als Live-Stream auch in sozialen Netzwerken abrufbar sein wird.

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