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Marktredwitzer Krippenkultur will immaterielles Welterbe werden | BR24

© BR / Katharina Herkommer

Marktredwitzer Krippen

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    Marktredwitzer Krippenkultur will immaterielles Welterbe werden

    Eine Arbeitsgruppe hat über mehrere Monate die Besonderheiten der Marktredwitzer Landschaftskrippen und Historie zusammengetragen. Die Marktredwitzer Krippenkultur bewirbt sich nun als immaterielles Welterbe.

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    Die Marktredwitzer Krippenkultur will immaterielles Welterbe werden. Eine Arbeitsgruppe hat über mehrere Monate die Besonderheiten der Marktredwitzer Landschaftskrippen und Historie zusammengetragen, so Stefan Reichel von der Kulturverwaltung der Stadt Marktredwitz. Mit im Boot für die Bewerbung waren auch Stadtarchivarin Edith Kalbskopf, Volker Dittmar, Leiter des Egerlandmuseums, und der Marktredwitzer Krippenbauer Albin Artman.

    Entscheidung im April

    Die Bewerbung ging laut Reichel Ende Oktober 2019 raus, im April soll die Entscheidung fallen. Die Bewerbung ist siebzehn Seiten lang geworden und umfasst auch Video und Fotomaterial. Berühmt sind die Marktredwitzer Krippen vor allem wegen ihrer groß angelegten Krippenlandschaften, die auch ganze Räume füllen können: Gebirge mit klassischen Hirtenbildern und Dorfszenen, aber auch Stadthäuser, Musikkapellen, Wirtshausszenen oder buntes Treiben auf dem Jahrmarkt samt Kettenkarussell oder Weihnachtsmärkte sind zu sehen.

    Welterbe in der Region

    In der Region haben es bislang das Wunsiedler Brunnenfest, der Hofer Schlappentag und die Oberpfälzer Zoiglkultur auf die bayerische Kulturerbe-Liste geschafft.