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Marktredwitz: Werdende Väter dürfen nicht mit zur Entbindung | BR24

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Werdende Väter dürfen vorerst nicht mehr ins Klinikum Fichtelgebirge kommen, um Patientinnen und Klinikpersonal vor Corona zu schützen.

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    Marktredwitz: Werdende Väter dürfen nicht mit zur Entbindung

    Um Patientinnen und Mitarbeiter vor einer Coronainfektion zu schützen, hat sich das Klinikum Fichtelgebirge in Marktredwitz zu einem drastischen Schritt entschlossen: Werdende Väter dürfen ihre Partnerinnen nicht mehr mit in die Klinik begleiten.

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    Neun Monate lang fiebern werdende Eltern auf den Geburtstermin hin - und viele werdende Väter wollen, wenn es dann so weit ist, an der Seite ihrer Partnerin sein. Am Klinikum Fichtelgebirge wird das allerdings bis auf weiteres nicht mehr möglich sein. Denn um Hebammen und Ärzte vor einer Infektion mit den Coronavirus zu bewahren, dürfen die Partner einer Schwangeren nicht mehr in die Klinik kommen - weder zur Untersuchung noch zu einer Geburt im Kreißsaal oder einer Kaisernschnitt-Operation. Das gilt auch für andere Begleitpersonen. Nur die Patientin darf das Klinikum betreten.

    Auch kein Besuch am Wochenbett

    Auch Besuche bei Müttern und Säuglingen auf der Wochenbettstation sind untersagt. "Es ist eine harte Maßnahme, dessen sind wir uns bewusst", sagt Geschäftsführer Martin Schmid. Es gehe jedoch darum, Hebammen und Ärzte zu schützen. Im Falle einer Infektion würde der Klinik das Personal fehlen und das will man mit der Maßnahme verhindern: "Auch nachfolgende Geburten müssen gesichert sein."