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Markt der langen G'sichter in Nürnberg | BR24

© BR-Studio Franken/Sebastian Pietz

Markt der langen G'sichter

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    Markt der langen G'sichter in Nürnberg

    Die Strass-Uhr für die Schwiegertochter mit Glitzer-Abneigung, das Polyester-Negligé für den Bio-Kleidungsfan oder der Kitsch-Engel für den Stil-Puristen – "Fehlbeschenkte" können morgen beim Markt der langen G'sichter unliebsame Präsente loswerden.

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    Bereits zum 20. Mal veranstaltet der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg (ASN) den "Markt der langen G’sichter". Dabei werden die "scheußlichsten" Präsente versteigert – um sie loszuwerden, und um "dem Abfallvermeidungsgedanken gerecht zu werden", so die Organisatoren.

    Scheußlichkeiten für guten Zweck

    Die Versteigerung der weihnachtlichen Peinlichkeiten hat inzwischen Kult-Status erreicht. Zudem leistet die Veranstaltung alljährlich auch einen Beitrag für den guten Zweck, denn an der Auktion verdient nicht nur derjenige, der seine Geschenke versteigern lässt: In diesem Jahr gehen zehn Prozent des Erlöses an das Förderzentrum für Körperbehinderte.

    Promis am Hammer

    Außerdem hat die Versteigerung Unterhaltungswert: Geleitet wird die Auktion von regionalen Prominenten und beruflichen Spaßmachern. So schwingen beim 20-jährigen Jubiläum unter anderem Marcel Gasde und Andreas Hock von der Comödie Fürth, Nürnbergs Umweltreferent Peter Pluschke sowie der Nürnberger Schlagzeuger und Perkussionist Yogo Pausch den Auktionshammer.

    Originalverpackt ist Pflicht

    Der 20. "Markt der langen G‘sichter" findet morgen von 9.00 bis 16.30 Uhr im Saal des Bürger- und Kulturzentrums Villa Leon statt: Philipp-Körber-Weg 1, direkt an der U-Bahnstation Rothenburger Straße. Überflüssige Weihnachtsgeschenke können bereits ab 8.00 Uhr zur Versteigerung gebracht werden. Zugelassen sind maximal drei original verpackte Artikel pro Person.