Touristen auf der Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein (Archivbild)

Die Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein ist nicht mehr gesperrt (Archivbild)

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Karl-Josef Hildenbrand
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    Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein saniert und freigegeben

    Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein saniert und freigegeben

    Besucher können wieder auf die Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein und den Blick auf das Schloss genießen. Wegen Problemen mit den Felsankern war die Brücke im vergangenen Jahr gesperrt und dann mit großem Aufwand saniert worden.

    Mehr als 80 Hubschrauberflüge waren nötig um neue Felsanker in die Pöllatschlucht unter der Marienbrücke zu bringen. Jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen, die Brücke ist wieder freigegeben. Das teilte das Bayerische Finanzministerium mit. Besonders beliebt bei Besuchern ist die Brücke wegen des Blicks auf das Schloss Neuschwanstein.

    Mitarbeiter einer Spezialtiefbaufirma haben neue Verankerungen im Fels gesetzt, nachdem im Frühjahr 2021 Unregelmäßigkeiten aufgefallen waren. Die Sanierung hat mit circa 500.000 Euro weniger gekostet als ursprünglich geplant. Seit dem Jahr 2016 gibt es ein Monitoringsystem, das Aufschluss über mögliche Veränderungen an den Ankern gibt und die jetzt abgeschlossene Sanierung auslöste.

    Brücke bei Neuschwanstein überspannt Pöllatschlucht

    Die Konstruktionsweise der Brücke war Mitte des 19. Jahrhunderts ein Novum: Ohne weitere Stützen überspannt die Brücke die steil abfallende Pöllatschlucht und wird ausschließlich von den auf beiden Seiten im Fels befestigten Verankerungen gehalten. 1978 musste die historische Brücke durch einen Neubau ersetzt werden. Die historischen Geländer konnten dabei wiederverwendet werden.

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