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Maria Himmelfahrt in Ostbayern: Nicht überall ein Feiertag | BR24

© BR/Werner Teufl

Zu Maria Himmelfahrt werden als frommer Brauch "Kräuterbuschn" gebunden.

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    Maria Himmelfahrt in Ostbayern: Nicht überall ein Feiertag

    Viele ostbayerische Gemeinden feiern zu Maria Himmelfahrt. Anders sieht es in den überwiegend evangelischen Gemeinden aus. Während die Katholiken feiern, wird dort gearbeitet.

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    Weil die Bevölkerung überwiegend evangelisch ist, müssen die Menschen in neun der 226 Städte und Gemeinden der Oberpfalz an Maria Himmelfahrt arbeiten. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik handelt es sich um acht Gemeinden.

    Im Volksmund heißt es "großer Frauentag"

    Gearbeitet wird im Landkreis Amberg-Sulzbach, also in Edelsfeld, Königstein, Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg, Illschwang, Birgland, Weigendorf, Hirschbach und Etzlwang. Dazu kommt Neustadt am Kulm im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. In allen übrigen Gemeinden Niederbayerns und der Oberpfalz ist Maria Himmelfahrt Feiertag oder - wie es im Volksmund heißt - "großer Frauentag", bei dem nach dem Kirchgang Kräuterbuschen verkauft werden.

    Viele Feste zu Maria Himmelfahrt

    Besonders gefeiert wird natürlich auf dem Gäubodenvolksfest in Straubing, beim Juravolksfest in Neumarkt in der Oberpfalz, beim Volksfest in Eching bei Landshut, an der Wallfahrtskirche Handlab bei Iggensbach (Lkr. Deggendorf) und beim Afrikafest in Deggendorf. Ihr Patrozinium feiern heute zum Beispiel die Himmelfahrtskirchen in Rohr (Lkr. Kelheim) und Aldersbach (Lkr. Passau).

    In Niederbayern sind außerdem ab 7:00 Uhr zahlreiche Radsportler in den Landkreisen Kelheim und Landshut bei der Radtourenfahrt "Zwischen Isar und Donau" unterwegs. Start und Ziel ist an der Astrid-Lindgren-Schule in Rottenburg an der Laaber im Landkreis Landshut.