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Mann will nicht ins Krankenhaus und greift zur Machete | BR24

© dpa / Guido Kirchner

Archivbild: Vor einem versiegelten Campingwagen hängt eine Banderole mit der Aufschrift: "Polizeiabsperrung".

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Mann will nicht ins Krankenhaus und greift zur Machete

Ungewöhnlicher Polizeieinsatz im Landkreis Neumarkt: Ein 47-Jähriger hat sich während einer Behandlung des Rettungsdienstes mit einer Machete bewaffnet und sich dann in seinen Wohnwagen zurückgezogen. Offenbar wollte er nicht ins Krankenhaus.

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Weil er offenbar nicht ins Krankenhaus wollte, hat sich ein 47-Jähriger während einer Behandlung des Rettungsdienstes mit einer Machete bewaffnet und zurückgezogen.

Der Mann habe offensichtlich unter starkem Medikamenteneinfluss gestanden, teilte die Polizei mit. Das war auch der Grund, warum der Rettungsdienst ihn behandeln und in ein Krankenhaus bringen wollte.

Der Mann zog sich mit seiner Machete in den Wohnwagen zurück

Der 47-Jährige nahm jedoch eine Machete in die Hand und zog sich alleine in seinen Wohnanhänger auf einem Campingplatz in Deining (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) zurück. Der vom Rettungsdienst verständigten Polizei gelang es schließlich, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen und ihn zu überwältigen, als er wieder unbewaffnet vor seinem Wohnanhänger stand.

Den Angaben der Polizei zufolge wurde niemand verletzt. Der 47-Jährige beruhigte sich und ließ sich doch noch in einem Krankenhaus untersuchen.

© BR

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