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Mann will Blitzer anzünden - um seine Messung zu vernichten | BR24

© dpa - Armin Weigel

Mobile Geschwindigkeitsmessanlage

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    Mann will Blitzer anzünden - um seine Messung zu vernichten

    Um einer Geldstrafe zu entgehen, hat ein Autofahrer auf der Inntalautobahn zu drastischen Maßnahmen gegriffen. Der deutsche Staatsbürger, der in Österreich lebt, bohrte einen Blitzer an, um ihn anschließend anzuzünden.

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    200 km/h statt 60 im Baustellenbereich

    Der 54-jährige war in Fahrtrichtung Rosenheim zu schnell durch einen Baustellenbereich gefahren. Viel zu schnell: mit 200 Stundenkilometern bei erlaubten 60 km/h wurde er geblitzt. Das wäre recht teuer geworden, doch jetzt wird es wohl noch viel teurer. Denn um einer Anzeige zu entgehen wollte der 54-jährige die mobile Blitzanlage zerstören.

    Bevor er Benzin einfüllen konnte wurde er festgenommen

    Zunächst durchbohrte er mit schwerem Gerät die gepanzerte Außenwand des Blitzer-Anhängers, anschließend wollte er Benzin in den Blitzer füllen und diesen dann anzünden. Da die Anlage jedoch regelmäßig kontrolliert wird, so die Polizei, konnte der Täter, noch während er am Blitzer zu Gange war, durch eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim festgenommen werden. Der Täter zeigte sich geständig.

    Polizei: Sehr gefährliche Aktion

    Es konnte nicht nur ein großer Sachschaden, sondern auch eine erhebliche Gefahr für den Täter selbst verhindert werden. Laut Polizei war dem 54-jährigem offensichtlich nicht bewusst, in welche gefährliche Lage er sich selbst durch das Entzünden des Benzins gebracht hätte. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf ca. 1.500 Euro.