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Mann springt in München vor S-Bahn – und rettet sich knapp | BR24

© dpa/pa

Bahnsteig am Stachus in München

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    Mann springt in München vor S-Bahn – und rettet sich knapp

    Ein Mann ist an der S-Bahn-Haltestelle Karlsplatz in München ins Gleis gesprungen. Es gelang ihm nur knapp, sich vor einem einfahrenden Zug retten. Andere Fahrgäste eilten ihm zu Hilfe. Warum sich der Mann in Lebensgefahr brachte, ist noch unklar.

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    Von
    • Frank Jordan
    • Veronika Beer

    Ein 56-jähriger Mann ist am Sonntag an der Münchner Haltestelle Karlsplatz (Stachus) vor eine einfahrende S-Bahn gesprungen. Er blieb unverletzt. Die Gründe für die Aktion sind laut Bundespolizei bislang unklar.

    München: Rettung unter Bahnsteigkante

    Zu dem Zwischenfall kam es kurz nach 14 Uhr. Als an der Haltestelle eine S-Bahn einfuhr, sprang ein Mann in den Gleisbereich.

    Zwar wollte der 56-Jährige sofort wieder auf den Bahnsteig klettern, das gelang ihm jedoch nicht rechtzeitig. Er kauerte sich deshalb in den Sicherheitsbereich unter der Bahnsteigkante und blieb dadurch unverletzt.

    Der Fahrer der S-Bahn hatte eine Schnellbremsung eingeleitet. Reisende kamen nicht zu Schaden.

    Massive Verspätungen und Ausfälle im S-Bahnverkehr

    Drei Zeugen halfen dem Mann wieder zurück auf den Bahnsteig. Warum sich der Oberschleißheimer in Lebensgefahr begab, konnte die Bundespolizei noch nicht abschließend klären. Die Polizei schließt einen Suizidversuch aus und ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

    Der Bahnsteig am Karlsplatz (Stachus) musste am Sonntagnachmittag für rund eine halbe Stunde gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen im Münchner S-Bahnverkehr.

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