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Blaulicht an einem Polizeifahrzeug (Archivbild)
© picture alliance / Benedikt Spether

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Veronika Meier
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Blaulicht an einem Polizeifahrzeug (Archivbild)

Ein Mann hat heute Morgen um kurz nach 8 Uhr versucht, sich vor einem Kindergarten zu erschießen. Die Polizei wurde am Morgen in Neunkirchen bei Weiden alarmiert, weil sich ein bewaffneter Mann vor einem Kindergarten aufhält. Daraufhin sei ein Großaufgebot an Einsatzkräften ausgerückt, wie die Polizei auf BR-Anfrage mitteilt.

Pistole gegen sich selbst gerichtet

Als die Kollegen vor Ort eintrafen, bemerkte dies der 23-Jährige Mann zwar nicht, richtete dann aber die Pistole gegen sich selbst. Er erlitt schwerste Kopfverletzungen und kam ins Krankenhaus. Andere Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Das Motiv der Tat liegt nach Polizeiangaben im privaten Bereich.

Derzeit laufen noch Betreuungsmaßnahmen für die Kinder und Betreuer des Kindergartens sowie besorgte Eltern.

Polizei geht von zufälligem Tatort aus

Warum sich der Mann ausgerechnet vor einem Kindergarten selbst töten wollte, ist nun Teil der Ermittlungen. Derzeit geht die Polizei noch davon aus, dass es sich dabei um einen zufälligen Tatort handelt.

BR24 berichtet - vor allem wegen möglicher Nachahmer-Effekte - in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer die zuständige Redaktion sieht es durch die Umstände der Tat geboten. Sollten Sie selbst Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Beratung erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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Veronika Meier

Sendung

Regionalnachrichten aus der Oberpfalz vom 05.12.2018 - 10:30 Uhr