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Mann droht Wirtshausgästen mit Waffe - dann tötet er sich selbst | BR24

© BR/Uli Scherr

Vor einer Gaststätte im Regensburger Westen hat ein Mann eine Pistole gezogen und Gäste bedroht. Später nahm sich der Mann offenbar das Leben.

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    Mann droht Wirtshausgästen mit Waffe - dann tötet er sich selbst

    Vor einer Gaststätte im Regensburger Westen hat ein Mann in der Nacht eine Waffe gezogen. Er bedrohte Wirtshausgäste und Polizisten. Später hat er sich offenbar selbst getötet.

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    Vor einer Regensburger Gaststätte hat ein Mann eine Pistole gezogen und die Gäste bedroht. Nachdem die Polizei den Tatort in der vergangenen Nacht weiträumig abgesperrt hatte, nahm sich der Mann offenbar das Leben.

    Als die Polizei kam, zückte der Mann eine Waffe

    Bei dem Mann handelt es sich der Polizei zufolge um einen 56 Jahre alten Mann aus Regensburg. Er war am späten Abend vor der Gaststätte im Regensburger Westen aufgetaucht. Nachdem er dort längere Zeit draußen im Regen gestanden hatte, riefen Anwesende die Polizei. Als die Beamten an der sogenannten Schillerwiese eintrafen, zückte der Mann eine Waffe und bedrohte damit die Polizisten und die Gaststättenbesucher.

    Polizei gab Warnschuss ab

    Die Besucher der Gaststätte konnten fliehen, die Polizisten zogen sich zurück und gaben einen Warnschuss ab, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet. Anschließend sei der Bereich mit starken Polizeikräften abgeriegelt worden. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

    LKA-Experten vor Ort

    Als sich die Beamten der Gaststätte dann erneut näherten, fanden sie den Mann leblos auf dem Boden liegend. Ein Augenzeuge will gesehen haben, wie der Mann die Waffe gegen sich selbst richtete. Die weiteren Ermittlungen koordiniert die Staatsanwaltschaft Regensburg, es sind außerdem Rechtsmediziner aus Erlangen und Waffenspezialisten des LKA hinzugezogen worden.

    Hinweis

    Der Bayerische Rundfunk berichtet - vor allem wegen möglicher Nachahmer-Effekte - in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer die zuständige Redaktion sieht es durch die Umstände der Tat geboten. Sollten Sie selbst Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Beratung erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.