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Mammutprozess gegen zwei Regensburger Gastronomen beginnt | BR24

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Gegen zwei Regensburger Gastronomen beginnt vor dem Landgericht Regenburg ein Mammutprozess. Die Anklage wirft den Männern vor, Steuern und Sozialabgaben hinterzogen zu haben.

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Mammutprozess gegen zwei Regensburger Gastronomen beginnt

Am Landgericht Regensburg beginnt ein Prozess gegen zwei Regensburger Gastronomen. Die Anklage wirft ihnen vor, im großen Stil Steuern und Sozialabgaben hinterzogen zu haben. Rund 50 Zeugen sollen in 18 Verhandlungstagen aussagen.

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Gegen zwei Regensburger Gastronomen beginnt vor dem Landgericht Regenburg ein Mammutprozess. Die Anklage wirft den Männern vor, Steuern und Sozialabgaben hinterzogen zu haben.

Wirte sollen Steuern und Sozialabgaben hinterzogen haben

Die Staatsanwaltschaft Regensburg wirft den beiden Männern unter anderem vor, gemeinsam Steuern in Höhe von einer halben Million Euro hinterzogen zu haben. Unabhängig davon sollen beide jeweils 50.000 Euro Einkommenssteuer hinterzogen haben.

Die beiden Gastronomen sollen im großen Stil Sozialabgaben nicht an die zuständigen Stellen gezahlt haben. Die Anklage listet 244 Fälle in vier gastronomischen Betrieben auf. Der Gesamtbetrag der nicht abgeführten Sozialabgaben für Mitarbeiter wie Küchenhilfen, Thekenkräfte und Bedienungen soll demnach zusammen mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil bei mehr als 600.000 Euro liegen.

Rund 50 Zeugen in 18 Verhandlungstagen

Weil die Gastronomen ihre Verpflichtung zur Zahlung der Abgaben gekannt hätten, hätten sie vorsätzlich gehandelt, heißt es in der Anklage. Für den Prozess sind insgesamt 18 Verhandlungstage geplant. Es sollen rund 50 Zeugen aussagen. Ein Urteil könnte Ende März fallen.

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