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Maingemeinden wollen sich "GeMAINsam" vernetzen | BR24

© pa-dpa

Main bei Karlstadt

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    Maingemeinden wollen sich "GeMAINsam" vernetzen

    Beim Wasserstraßen- und Schifffahrtstag in Bamberg stellt Knetzgaus Bürgermeister das Projekt "GeMAINsam" vor. Knapp 100 Kommunen entlang des Mains wollen sich vernetzen – von der Quelle im Fichtelgebirge bis Aschaffenburg am bayerischen Untermain.

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    Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus will heute beim 2. Bayerischen Wasserstraßen- und Schifffahrtstag in Bamberg das geplante Projekt "GeMAINsam" vorstellen. Knapp 100 Kommunen entlang des Mains mit insgesamt rund einer Million Einwohnern hatten bereits in einer Resolution die Ziele festgelegt. So soll ein gemeinsames Zentrum geschaffen werden, um sich als Main-Anrainer langfristig zu vernetzen und zusammenzuarbeiten.

    In Knetzgau soll ein Main-Erlebniszentrum entstehen

    Neben Städten, Landkreisen und Gemeinden wollen sich auch Tourismusverbände beteiligen. Und auch Kommunen entlang der Mainzuflüsse wie Sinn, Fränkische Saale, Mud oder Regnitz haben die Resolution unterzeichnet. Die Gemeinde Knetzgau will unabhängig von einer Koordinierungsstelle ein "Maininformations- und Erlebniszentrum" bauen. Das Zentrum würde rund 14,8 Millionen Euro kosten.

    Zusammenarbeit der Neckar-Anrainer als Vorbild

    Bereits im Herbst 2018 wurden die Resolution und eine Machbarkeitsstudie an Bayerns Ministerpräsident Markus übergeben.

    "Es ist an der Zeit, dass wir unseren Main den Menschen wieder zurückgeben." Stefan Paulus, Bürgermeister von Knetzgau

    Knetzgaus Bürgermeister hofft, dass die Resolution den Anstoß für eine Koordinierungsstelle liefert, wie es sie zum Beispiel entlang des Neckars gibt. Am Neckar haben sich rund 500 Kommunen, Verbände und Wirtschaftsunternehmen zusammengeschlossen. Paulus bietet an, diese Koordinierungsstelle in Knetzgau zu schaffen.