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Mainfrankentheater Würzburg zieht Bilanz
© dpa Picture-Alliance Falk von Traubenberg
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Mainfrankentheater Würzburg zieht Bilanz

Intendant Markus Trabusch hat am Mittwoch die Bilanz im zuständigen Stadtratsausschuss vorgestellt. Demnach lag die Auslastung quer durch alle vier Sparten – Oper, Schauspiel, Ballett und Konzerten - bei 73,2 Prozent. Der Umsatz konnte um gut fünf Prozent auf rund 2,8 Millionen Euro gesteigert werden. Publikumslieblinge waren Trabusch zufolge beispielsweise im Musiktheater "Die Csárdásfürstin", im Schauspiel "Der Brandner Kaspar" und auch “Pinocchio“. Es habe vorhersehbare Verkaufsschlager wie das Ballett "Cinderella" gegeben aber auch Überraschungshits, wie die beinahe durchgängig ausverkaufte Produktion "Magnolienzeit" im Max-Stern-Keller der Universität Würzburg zur Zerstörung der Stadt am 16. März 1945. Das Philharmonische Orchester Würzburg hatte den größten Zuspruch bei einem Violinkonzert mit Grammy-Preisträger Augustin Hadelich gefolgt von "Santa Claus is Coming".

Großes Medienecho

Inszenierungen abseits des gängigen Repertoires brachten dem Mainfranken Theater in der zurückliegenden Saison beachtliche Aufmerksamkeit in der nationalen und internationalen Presse ein, freut sich Trabusch. So wurde die Musiktheaterproduktion "Nixon in China" nicht nur in den einschlägigen deutschen Medien besprochen, sondern zum Beispiel auch in Tschechien, Kanada oder Japan wahrgenommen. Der Bühnenbildnerin Julia Katharina Berndt brachte die Produktion der Oper von John Adams zudem eine Nominierung als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2018 im Magazin Opernwelt ein. Bei der Landesgartenschau Würzburg 2018 konnte das Mainfrankentheater mit "Leighton’s Jukebox" einen Sommerhit landen. Auf das Gelände der ehemaligen Leighton Barracks wurden zusammen mit dem „ Laboratorium Tanz“ und zwei Konzertevents mehr als 6.000 Gäste angelockt.

Autoren

Barbara Markus

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 25.10.2018 - 07:30 Uhr