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Wegen Corona: Die Lage verschärft sich für mainfränkische Firmen | BR24

© picture-alliance/dpa

IHK-Zeichen (Symbolbild)

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    Wegen Corona: Die Lage verschärft sich für mainfränkische Firmen

    Die Corona-Krise trifft die mainfränkische Wirtschaft hart. Laut einer neuen Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt sind die negativen Auswirkungen der Pandemie für neun von zehn mainfränkische Unternehmen spürbar.

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    Von
    • Anke Gundelach

    Stillstand, Entlassungen und düstere Aussichten: Auch in Mainfranken kämpft die Wirtschaft zunehmend mit den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt hat jetzt die Ergebnisse einer zweiten Blitzumfrage unter ihren Mitgliedsbetrieben veröffentlicht. Demnach leiden bereits 93 Prozent der mainfränkischen Unternehmen deutlich unter der Krise. Im Vergleich zur letzten Befragung vor etwa drei Wochen hat dieser Wert um mehr als 40 Prozentpunkte zugenommen.

    Mehr zu den Folgen der Corona-Krise in Unterfranken lesen Sie hier.

    Gravierende Auswirkungen auf die Geschäfte

    "Viele Betriebe mussten schließen. Und selbst jene Unternehmen, die noch aktiv sind, spüren teils gravierende Auswirkungen auf ihr Geschäft", kommentiert der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Sascha Genders die aktuelle Umfrage. Zwei Drittel der Betriebe berichten laut Genders von einer geringeren Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, knapp die Hälfte von Auftragsstornierungen. 40 Prozent der Betriebe stehen komplett oder in Teilen still. Etwa jeder Dritte (35 Prozent) kämpft mit Liquiditätsengpässen. 33 Prozent der Unternehmen müssen Personal abbauen.