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Main-Donau-Kanal auf dem Prüfstand | BR24

© dpa

Arbeiten an einer abgelassenen Schleuse bei Nürnberg (Archiv)

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    Main-Donau-Kanal auf dem Prüfstand

    Der Main-Donau-Kanal wird vier Wochen lang für den Schiffsverkehr gesperrt. An allen Schleusen und Brücken zwischen Bamberg und Kelheim müssen Wartungs-, Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden.

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    Die Arbeiten beginnen ab sechs Uhr an den Schleusen Nürnberg und Hilpoltstein sowie an der Kanaltrogbrücke Meckenlohe, am Freitag folgen die Schleusen Forchheim und Kelheim. Alle Schleusen werden trockengelegt, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg mit. Am 6. April soll die Sperrung des Kanals wieder aufgehoben werden.

    Spezialisten aus ganz Deutschland im Einsatz

    An der Instandsetzung der Schleusen und Brücken sind zahlreiche Spezialisten verschiedenster Gewerke beteiligt, unter anderem aus den Bereichen Betonbau, Maschinenbau sowie Nachrichten- und Elektrotechnik. Aber auch Taucher, Vermesser, Autokräne und Spezialarbeitsschiffe aus dem ganzen Bundesgebiet sind im Einsatz. Insgesamt sind 220 Ingenieure, Techniker und Facharbeiter sowie zusätzlich 70 Firmen involviert.

    Mit Binnenschiffern abgesprochen

    Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nürnberg habe mit der Vorbereitung der Wartungsarbeiten vor zwei Jahren begonnen und den Termin auch mit den Binnenschiffern abgestimmt, teilte das Amt mit.

    Schulschiff für Dritt- und Viertklässler in Nürnberg

    Die Sperrzeit können zahlreiche Schülerinnen und Schüler für einen besonderen Unterricht nutzen. Während der vier Wochen ist die Wasserstraßen- und Schifffahrtsschule und das Schulschiff "Spessart" in Nürnberg zu Gast. Dort können die Schüler lernen, warum ein Schiff schwimmt, welche Länder man bei einer Schiffsreise von der Nordsee zum Schwarzen Meer durchquert oder wie der Lebensraum Fluss beschaffen ist. Geeignet ist der anschauliche Unterricht vor allem für 3. und 4. Klassen.