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Magerl bringt Isarmündung mit Donauauen ins Spiel

Bei der Suche nach einem dritten Nationalpark in Bayern ist jetzt auch das Isarmündungsgebiet mit Donauauen in Niederbayern im Gespräch. Der Vorschlag kommt vom Vorsitzenden des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, dem Grünen Christian Magerl.

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Die Österreicher haben die Donauauen bei Hainburg nahe Wien längst zum Nationalpark gemacht. Ähnliches schlägt der Grünen-Politiker Magerl jetzt für Bayern vor. Das 2.000 Hektar große urwaldähnliche Mündungsgebiet der Isar steht bereits weitgehend unter Naturschutz. Der Nationalpark sollte aber auch weitere Auenlandschaften an Isar und Donau miteinbeziehen.

Bernreiter ist offen für die Idee

Darüber könne man diskutieren, sagte Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter (CSU) in einer ersten Reaktion. Er warnte aber vor Einschränkungen im weiteren Umfeld: So dürfe der sechsspurige Ausbau der A3 nicht gefährdet werden. Dasselbe gelte für den geplanten Hochwasserschutz.

Dritter Nationalpark in Bayern im Gespräch

In Bayern gibt es momentan zwei Nationalparks - den 1970 gegründeten Nationalpark Bayerischer Wald und den Nationalpark Berchtesgaden (1978). Nach dem Willen von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) soll das Umweltministerium bis zur Sommerpause einen Kandidaten für den dritten Nationalpark in Bayern präsentieren. Im Gespräch sind dafür neben dem Steigerwald auch der Spessart und die Rhön.