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Machbarkeitsstudie für "Karlsgrabenwelt" wird vorgestellt | BR24

© dpa/picture-alliance

Der Karlsgraben in Treuchtlingen soll zum Highlight für Touristen werden.

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    Machbarkeitsstudie für "Karlsgrabenwelt" wird vorgestellt

    Im achten Jahrhundert entstand der Karlsgraben in Treuchtlingen – er sollte Rhein und Donau verbinden und gilt als Vorläufer des Main-Donau-Kanals. Viele Jahrhunderte ungenutzt soll er als Erlebniswelt umgebaut werden und so Touristen anlocken.

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    Von
    • Oliver Tubenauer

    Gemeinsam wollen die Städte Treuchtlingen und Weißenburg die sogenannte "Karlsgrabenwelt" schaffen – dort sollen den Besucherinnen und Besuchern die Geschichte und Bedeutung der mittelalterlichen Wasserstraße "Fossa Carolina" nähergebracht werden.

    Pläne werden Öffentlichkeit gezeigt

    Zunächst haben die beiden Städte eine Machbarkeitsstudie für das Projekt in Auftrag gegeben. Diese liegt inzwischen vor und wurde nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Geplant ist eine Erlebniswelt, genannt "Heritage Interpretation Center", mit begehbaren Wegen und Erlebnisstationen.

    Vorläufer des Main-Donau-Kanals

    Die Fossa Carolina wurde im Jahr 793 auf Befehl Karls des Großen als etwa drei Kilometer langer Kanal ausgehoben. Ziel war es, die Flusssysteme von Rhein und Donau miteinander zu verbinden. Der Karlsgraben gilt somit als Vorläufer des Ludwig-Main-Donau-Kanals und des Main-Donau-Kanals. Der Karlsgraben wurde jedoch kaum genutzt und schon bald nach seinem Bau wieder aufgegeben.

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