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Luxus-Sanierer wird eingebremst | BR24

© dpa/pa

Symbolbild: Schlüssel mit Eurozeichen-Anhänger steckt im Türschloss

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    Luxus-Sanierer wird eingebremst

    Das Amtsgericht München hat im Sinne des Münchner Mietervereins entschieden - und damit gegen einen Münchner Luxus-Sanierer. Zumindest in einem Fall musste dieser jetzt seine Ankündigung zurücknehmen. Von Sabine Weis und Matthias Lauer

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    Immobilien-Besitzer Rainer Beck geht laut Mieterverein immer gleich vor: Seine Firma am Münchner Viktualienmarkt kauft ein Mietshaus und verschickt kurz darauf – teils wortgleiche - Briefe an die Mieter.

    Mieterhöhung um 400 Euro

    Beck hatte in den Schreiben ankündigt, neue Heizkörper und Türen einzubauen oder die Wohnung energetisch sanieren zu wollen. Die klagende Mieterin hätte nach der Sanierung künftig 400 Euro pro Monat mehr zahlen sollen. Laut Mieterverein, der noch mehr Mieter von Rainer Beck betreut, sind aber auch Erhöhungen um 700 Euro und mehr keine Seltenheit.
    Viele Mieter ziehen dann eingeschüchtert aus, weil sie den Umbau und die psychische Belastung durch Lärm und Kosten scheuen.

    Gericht fordert zum Einlenken auf

    Das Amtsgericht München fand nun die Art und Weise der Sanierungsankündigung formell unrichtig. Das Gericht forderte den Luxus-Sanierer auf einzulenken – zumindest in diesem Fall. Der Mieterverein kündigte am Donnerstag weitere Klagen an, falls Vermieter Beck erneut inhaltsgleiche Briefe verschicken würde.