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Lufthansa-Chef: Dritte Startbahn in München "weniger dringlich" | BR24

© BR/Natasha Heuse

Lufthansa-Flugzeug am Flughafen München "Franz Joseph Strauß"

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    Lufthansa-Chef: Dritte Startbahn in München "weniger dringlich"

    Der Bau der umstrittenen dritten Startbahn am Flughafen in München ist für die Lufthansa inzwischen weniger dringlich. Konzernchef Carsten Spohr nimmt jetzt Druck aus der Diskussion und sagt: "Tendenziell brauchen wir die Bahn etwas später."

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    Konkret sagte Spohr, erst Ende des kommenden Jahrzehnts, also bis zum Jahr 2030, sei die dritte Startbahn nötig. "Dann sollte es passieren, wenn München nicht in eine Sackgasse kommen will", so Spohr vor dem Club Wirtschaftspresse in München. Bisher hatte die Lufthansa das Projekt am Münchner Flughafen eher vorangetrieben und einen Start bis spätestens 2025 forciert.

    Größere Flugzeuge am Flughafen München

    Bis es eine dritte Startbahn gibt, will die Fluggesellschaft die Engpässe laut Spohr mit größeren Maschinen überbrücken und so mehr Passagiere bewegen und die Flugzeuge besser auslasten.

    Grüne und Freie Wähler gegen dritte Startbahn

    Die Start- und Landebahn am Flughafen "Franz Josef Strauß" ist politisch umstritten. Ministerpräsident Markus Söder (CSU), auch sein Vorgänger Horst Seehofer, hatten sich ursprünglich für den Ausbau des Flughafens stark gemacht.

    Die bisher allein regierende CSU braucht nach der Landtagswahl aller Voraussicht nach mindestens einen Koalitionspartner. Die Freien Wähler und die Grünen haben sich aber gegen die dritte Startbahn ausgesprochen. Lediglich mit der FDP hätte das Projekt eine Chance. Zuletzt äußerte sich Söder ausweichend zu dem Thema.