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Luftbeobachtungen – sehr hohe Waldbrandgefahr in Mittelfranken | BR24

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In Mittelfranken herrscht derzeit sehr hohe Waldbrandgefahr. Deshalb werden auch alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, vorsichtig zu sein.

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    Luftbeobachtungen – sehr hohe Waldbrandgefahr in Mittelfranken

    Die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit lassen die Waldbrandgefahr in Mittelfranken weiter steigen. Deshalb hat die Regierung von Mittelfranken in Ansbach auch für heute Flüge zur Luftbeobachtung angeordnet.

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    Von
    • Laura Grun

    Die Hitzewelle und derzeitige Trockenheit erhöhen die Waldbrandgefahr in Mittelfranken. Deshalb werden auch diese Woche wieder Flugzeuge die Waldgebiete von oben kontrollieren, um etwaige Brandherde oder Gefahrenstellen möglichst rechtzeitig zu erkennen.

    In einer Schleife über Mittelfranken

    In Absprache mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung starten die Beobachtungs-Flüge in Ansbach-Petersdorf. Geflogen wird eine festgelegte Route, die von Erlangen-Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg bis nach Pleinfeld führt. Von dort wird über Abenberg, Nürnberg-Moorenbrunn, Nürnberg-Buchenbühl und Erlangen-Tennenlohe, mit einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach wieder zurückgeflogen.

    Flüge am Nachmittag – Brandgefahr am höchsten

    An Bord befinden sich neben dem Piloten ausgebildete Luftbeobachter der Feuerwehr, die die Waldgebiete aus der Luft auf Brandgefahren hin absuchen. Sollte ein Brand festgestellt werden, wird per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst. Die Flüge finden in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Waldbrandgefahr durch steigende Temperaturen und Freizeitaktivitäten der Bevölkerung am größten ist.

    Rauchverbot und Vorsicht beim Parken am Waldrand

    Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette kann den trockenen Boden entzünden, warnt die Regierung von Mittelfranken. Von Anfang März bis Ende Oktober gilt deshalb im Wald Rauchverbot. Auch beim Parken auf trockenem Gras können heiße Fahrzeugkatalysatoren den Boden entzünden. Die Flüge werden von ehrenamtlichen Piloten der Flugbereitschaft der Luftrettungsstaffel Mittelfranken durchgeführt.

    Die Kosten trägt die Regierung von Mittelfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Bereits am vergangenen Wochenende ordnete die Regierung von Mittelfranken Luftbeobachtungen an.